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Hamelns Torwart Frank Rosenthal hält 25:24-Sieg gegen HF Helmstedt-Büddenstedt fest

Puh, das war knapp

Hameln. Für Frank Rosenthal war es eine perfekte Woche. Am Montag wurde der 32-jährige Routinier zum zweiten Mal Vater, Sohn Fiete erblickte das Licht der Welt. Und am Samstag sicherte der Torwart dem VfL Hameln mit einer überragenden Vorstellung den knappen 25:24 (13:9)-Sieg gegen HF Helmstedt-Büddenstedt.

veröffentlicht am 14.04.2013 um 19:27 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:21 Uhr

22 gehaltene Bälle, darunter ein Siebenmeter, standen am Ende für Rosenthal in der Statistik. „Ich kann heute nur Frank hervorheben. Über den Rest schweigen wir lieber“, atmete Trainer Sönke Koß nach dem Nervenspiel tief durch. Durch eine ganz schwache Angriffsleistung machten sich die Hausherren das Leben selbst unnötig schwer. Der VfL begann mit viel Tempo aber auch mit reichlich Fehlern. Die abstiegsbedrohten Gäste nutzten dies aus und lagen nach 19 Minuten mit 9:6 vorn. Sönke Koß nahm eine Auszeit und blies seiner Truppe gehörig den Marsch. Mit Erfolg.

In den verbleibenden elf Minuten bis zur Halbzeit legten die Hamelner eine 7:0-Serie hin und schienen mit der 13:9-Pausenführung auf Kurs zu sein. Und als der Vorsprung beim 23:17 nach 48 Minuten sogar sechs Tore betrug, zweifelte eigentlich keiner der 300 Zuschauer in der Sporthalle Afferde mehr am Heimerfolg. Doch es wurde noch einmal richtig eng, auch weil der VfL personell am Stock ging. Jannik Henke schied bereits nach 24 Minuten mit Verletzung an der rechten Schulter aus. Und Oliver Glatz sah in der 42. Minute nach einer vermeintlichen Attacke gegen Philipp Klein die Rote Karte.

Zudem agierte Helmstedt in der Schlussphase mit einer doppelten Manndeckung gegen Thorben Kanngießer und Torben Höltje. Zwar stand Stand-by-Spieler Björn Schubert als Alternative parat und erzielte auch zwei wichtige Treffer, dennoch merkte man dem 36-jährigen Routinier die 15-monatige Spielpause an. Während die Gäste Tor um Tor aufholten, stolperten die Hausherren von einer Verlegenheit in die andere. Die letzten zwei Minuten waren dann an Hektik und Dramatik kaum zu überbieten. Beim Stand von 25:24 92 Sekunden vor dem Ende hatte der VfL zweimal die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Erst traf Tobias Walter nur den Innenpfosten, dann scheiterte Torben Höltje mit Siebenmeter an Torwart Christian Böhm.

VfL Hameln: Heemann (5), Kanngießer (5), Glatz (4/2), Höltje (3/1), Wood (2), Emmel (2), Schubert (2), Jasper Pille (1), Walter (1). jko



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