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VfL rutscht aus: Hameln kassiert 26:32-Niederlage in Soltau

Probleme ohne „Patte“

Soltau. „Klar, ohne Haftmittel ist der Handball ein anderer Sport“, haderte Hamelns Coach Henning Sohl nach der 26:32-Niederlage der VfL-Handballer in Soltau. Aber dass seine Spieler ohne die so geliebte „Patte“ diesmal überhaupt nicht klar kamen, „hätte ich nicht gedacht“. Wie so oft in den vergangenen Jahren rutschten Hamelns Oberliga-Handballer auf dem glatten Parkett der Sporthalle am Stubbendorffweg aus und kassierten laut Sohl eine „verdiente Niederlage“. Bis zum 7:8 in der 20. Minute war der VfL zwar noch dran, doch bereits in diesem ersten Drittel des Spiels blieben aufseiten der Hamelner viele Chancen ungenutzt – unter anderem drei verworfene Strafwürfe von Torben Höltje, Jasper Pille und Sebastian Maczka. Dazu kamen technische Fehler en masse, so dass der VfL zur Halbzeit bereits mit 9:16 zurück lag. Während den Hamelnern so gut wie überhaupt nichts mehr gelang, wurde Soltauer immer selbstbewusster und mutiger. Und weil der Gegner laut Betreuer Reiner Glatz „auch ein bisschen den Papst in der Tasche hatte“, landete der VfL im Titelkampf „auf dem harten Boden der Tatsachen“. Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte der VfL noch einmal auf 14:18 (37.) verkürzen, doch zu mehr reichte es nicht. Die um den Klassenerhalt kämpfenden Soltauer, wo Stefan Bulitz (9/2) und Edwin Hamidic (8/2) am besten trafen, legten wieder zum 20:14 nach und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. Der VfL-Coach Henning Sohl wollte seiner Mannschaft nach der Partie keinen Vorwurf machen, denn die kämpferische Einstellung habe gestimmt. Das war aber unterm Strich zu wenig…jko

veröffentlicht am 07.12.2014 um 12:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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VfL Hameln: Rosenthal, Janus – Heemann (9), Brendler (5), Höltje (5/1), Maczka (4), Henke (1), Künzler (1), Schorich (1), Glatz, Backhaus, Niemeyer, Pille, Gödecke, Colussi.



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