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VfL Hameln verabschiedet Torjäger / Auch Koß, Wood und Engelhard gehen

Pille und das mulmige Gefühl

Hameln. Bereits um 17 Uhr erwartet der VfL Hameln heute in der Sporthalle Afferde die HSG Schaumburg-Nord zum Saisonausklang in der Handball-Oberliga. Es wird ein Ausklang mit vielen Emotionen. Und es wird sicher auch die eine oder andere Träne verdrückt werden. Neben Trainer Sönke Koß, der nach dreijähriger erfolgreicher Tätigkeit aufhört, bestreiten auch Dean Wood (Karriereende), Jannis Pille (wechselt zum HSV Hannover) und Marcel Engelhard (MTV Vorsfelde) ihren letzten Einsatz im blau-weißen Dress und werden vor dem Match gebührend verabschiedet.

veröffentlicht am 17.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:36 Uhr

„Am Ende ein Heimspiel ist für uns ein schöner Abschluss. Klar, dass wir uns mit einem Sieg von unserem tollem Publikum verabschieden wollen“, sagt Sönke Koß und hat sich mit seinen Schützlingen vorgenommen, „mit voller Motivation noch einmal eine Top-Leistung abzurufen.“ Nach der Partie soll gemeinsam mit den Fans noch ein wenig Abschied gefeiert werden. Auch der neue Trainer Henning Sohl hat sich angesagt. „Wir wollen die erfolgreiche Spielzeit mit einem richtigen Knall ausklingen lassen“, lächelt der scheidende Torjäger Jannis Pille, dem schon seit Tagen „viele Gedanken um mein letztes Spiel“ durch den Kopf kreisen. „Es wird für mich etwas ganz besonderes und ein sehr emotionaler Moment. Ich spiele seit elf Jahren für den Verein und habe alle meine Freunde hier. Es ist ein ganz komisches, ja fast mulmiges Gefühl, zum vorerst letzten Mal das VfL-Trikot zu tragen. Eine Situation, die ich noch gar nicht so richtig greifen kann.“ Sportlich geht es in dem letzten Duell mit dem Nachbarn nur noch um die sprichwörtliche „goldene Ananas“. Die Hamelner haben als Tabellenzweiter die Vizemeisterschaft längst sicher, können lediglich noch die hervorragende Heimbilanz auf 24:4 Punkte ausbauen. Die HSG Schaumburg-Nord rangiert mit 30:24 Zählern auf Rang sieben. Die HSG kommt mit der Empfehlung, den Meister Northeimer HC am letzten Wochenende mit 28:20 geschlagen zu haben, in die Sporthalle Afferde. „Jetzt wollen wir uns auch beim Tabellenzweiten gut aus der Affäre ziehen“, sagt Trainer Jörg Hasselbring. In der kommenden Saison werden die Gäste übrigens in veränderter Formation auflaufen und mit der SG Hohnhorst/Haste fusionieren. „Wir hatten schon beim knappen 31:30-Hinspielsieg so unsere Probleme. Wir werden noch einmal alles abrufen müssen“, vermutet VfL-Trainer Koß. jko



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