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VfL-Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr

Pille & Co. heiß auf Hajo Wulffs Abschiedstournee

Handball. Bei den Oberliga-Handballern des VfL Hameln war in letzter Zeit einiges los. Erst kassierte das Team von Kapitän Oliver Glatz eine deftige 29:41-Pleite gegen Burgdorfs Bundesliga-Reserve, dann gab es beim VfL eine Krisensitzung, die laut Manager Ralph Krone aber angeblich keine war. Ein paar Tage später verkündete dann Trainer Hajo Wulff seinen Abschied zum Saisonende. Im gleichen Atemzug zauberte Krone mit Rohrsens Spielertrainer Sönke Koß schon Wulffs Nachfolger aus dem Hut. Für ausreichend Gesprächsstoff ist also vor dem Heimspiel gegen MTV Vorsfelde gesorgt, dass am Sonntag zu ungewohnter Stunde angepfiffen wird – um 17 Uhr.

veröffentlicht am 27.01.2011 um 17:19 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Jannis Pille (VfL Hameln) will einen guten Abschied für Trainer Hajo Wulff.  Foto: nls

Autor:

Jürgen Kohlenbergund Andreas Rosslan

Mannschaftsintern war der angekündigte Trainerwechsel übrigens keine Überraschung. „Wir wussten alle, dass Hajo beruflich viel um die Ohren hat“, sagt Jannis Pille, der großen Respekt davor hat, wie der VfL-Coach das bisher durchgezogen hat. „Es liegt jetzt auch an uns, für Hajo zu spielen und ihm einen guten Abschied zu bereiten“, sagt Pille. Der Torjäger, dem noch zwei Treffer bis zur 100er-Marke fehlen, mahnt aber auch die dafür nötige Einstellung an. Denn wie der VfL zuletzt in Burgdorf aufgetreten ist, war schon fast peinlich. Das sieht auch Pille so: „Das geht so nicht! Und so können wir uns auch unseren Fans gegenüber nicht präsentieren.“ Der VfL, der mit 17:11 Punkten auf dem enttäuschenden siebten Platz rangiert, kann am Sonntag in Bestbesetzung antreten. Kapitän Oliver Glatz, der zu Beginn der Woche aufgrund einer Studienfahrt einige Trainingseinheiten sausen lassen musste, ist zurück.

Hajo Wulff ist froh, dass beim VfL die Weichen für die Zukunft gestellt sind: „Ich bin erleichtert, dass die Trainerfrage in trockenen Tüchern ist und wir jetzt klare Verhältnisse haben.“ Es sei für ihn eine „schwierige Situation“ gewesen, gibt Wulff einen Einblick in seine Gefühlslage. Er ist aber überzeugt, „dass es auch die Spieler beflügeln wird, zu wissen, woran sie jetzt sind“.

Der Gegner aus Vorsfelde kommt als Tabellenfünfter (20:12 Pkt.) und mit dem drittbesten Angriff der Liga (565 Tore). Schon bei der 36:42-Niederlage im Hinspiel bekam der VfL dies zu spüren. „Wir müssen insbesondere den wurfgewaltigen Rückraum in den Griff bekommen“, so Wulff. Gleiches gilt für den starken Kreisläufer Niels Kahler. Die Wolfsburger Vorstädter verloren zuletzt in eigener Halle nur knapp mit 31:33 gegen den Tabellen-Zweiten HSG Northeim. „Uns war klar, dass der Rückrundenstart nicht leicht wird“, sagt Vorsfeldes Trainer Mike Knobbe, der am Sonntag auf eine stabile Abwehr setzt. Seine Spieler seien für den Hit in Hameln topfit. Einzig hinter dem Einsatz von Raul del Pino, den hartnäckige Oberschenkelprobleme plagen, steht noch ein Fragezeichen.



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