weather-image

Hamelns Abwehr so löchrig wie ein Schweizer Käse / Trainer Hajo Wulff stinksauer: „Wir sind regelrecht vorgeführt worden“

Peinliche 29:41-Pleite in Burgdorf! VfL ist völlig von der Rolle

Handball (jko). Was ist bloß mit dem Oberligisten VfL Hameln los? Nach der peinlichen 29:41-Pleite gegen die Bundesliga-Reserve des TSV Hannover-Burgdorf war Trainer Hajo Wulff jedenfalls stinksauer. Zurecht!

veröffentlicht am 16.01.2011 um 21:03 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

Was das Team um Kapitän Oliver Glatz zeigte, war eine absolute Frechheit: „Wir sind regelrecht vorgeführt worden“, schimpfte der Trainer, der seinem Unmut Luft machte. Während die Burgdorfer bis in die Haarspitzen motiviert waren, wirkten die Hamelner behäbig und lustlos. Die Abwehr, die insbesondere Niko Blanke (7), Marius Kastening (7/1) und Daniel Wolff (6) nicht in den Griff bekam, war löchrig wie ein Schweizer Käse. Und auch im Angriff wirkte der VfL wie ein Hühnerhaufen. „Wir haben uns wie eine Hobbytruppe präsentiert“, ärgerte sich Wulff, der nicht zum ersten Mal in dieser Saison die mangelhafte Einstellung der Spieler anprangerte. Heute wird es beim VfL eine mannschaftsinterne Krisensitzung geben, bei der Tacheles geredet werden soll. Denn so darf es nicht weitergehen, sonst droht der Absturz ins Niemandsland der Tabelle. Die Partie stand schon beim Anpfiff unter keinem guten Stern. Hajo Wulff musste in den ersten 25 Spielminuten improvisieren, weil Heiko Heemann und Björn Schubert auf der Autobahn im Stau standen. Als das Duo endlich in der Halle ankam, war die Partie für den VfL im Grunde schon gelaufen. Denn von der ersten Minute an bestimmten die Burgdorfer das Spiel. Bereits zur Halbzeit lag der VfL mit 12:19 hinten. Das Drama setzte sich nach dem Seitenwechsel nahtlos fort. Als Torben Höltje in der 47. Minute nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah, brachen endgültig alle Dämme. Beim 18:28 (48.) lag der VfL erstmals mit zehn Toren hinten. „Wir haben unsere Torhüter im Stich gelassen. Das war heute viel zu wenig. Wenn wir uns so einfach den Schneid abkaufen lassen, gewinnen wir kein einziges Spiel mehr“, redete Teamsprecher Reiner Glatz Klartext. Die Hamelner haben jetzt zwei Wochen Zeit, die Niederlage zu verdauen, weil die Stadtoldendorf-Partie auf den 1. Mai verlegt wurde. Das nächste Heimspiel hat der VfL somit erst am Sonntag, 30. Januar, um 17 Uhr in der Halle Nord gegen den MTV Vorsfelde.

VfL Hameln: Kinne, Grote; Jannis Pille (6), Hylmar (6), Glatz (5/2), Heemann (3), Jasper Pille (3), Höltje (3/2), Schubert (2), Wood (1), Künzler.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt