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VfL Hameln plant gegen Dingelbe vierten Sieg in Serie ein

Papa Wood: Das erste Tor ist für Töchterchen Ruby

Handball (jko). In der Vorwoche hatte Hajo Wulff, Trainer des Oberligisten VfL Hameln, angesichts der Dominanz seiner Schützlinge gegen die SG Zweidorf noch einen entspannten Abend, heute (19.15 Uhr) dürfte im Heimspiel gegen Eiche Dingelbe in der Halle Nord der Stressfaktor bei dem 38-Jährigen aber wieder deutlich zunehmen.

veröffentlicht am 08.04.2011 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:21 Uhr

Handball (jko). In der Vorwoche hatte Hajo Wulff, Trainer des Oberligisten VfL Hameln, angesichts der Dominanz seiner Schützlinge gegen die SG Zweidorf noch einen entspannten Abend, heute (19.15 Uhr) dürfte im Heimspiel gegen Eiche Dingelbe in der Halle Nord der Stressfaktor bei dem 38-Jährigen aber wieder deutlich zunehmen. Die Gäste stellen ein ganz anderes Kaliber dar und werden es dem Tabellenfünften nicht so leichtmachen. Es ist auch das Duell zweier extrem starker Deckungsreihen. Hameln wie auch Dingelbe liegen mit 671 bzw. 686 Gegentreffern unter der 700er-Marke, was in der Oberliga insgesamt erst vier Teams gelang. „Die Spiele gegen die Eichen waren immer hart umkämpft. Aber da stellen wir uns drauf ein. Und wir haben auch aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Da haben wir nicht nur 31:33 verloren, sondern auch schlecht gespielt“, betont der Chefcoach. Mit der Leistung seiner Schützlinge ist Wulff momentan sehr zufrieden: „Jeder erfüllt seine Aufgabe und ich kann wechseln, ohne dass es einen Abbruch gibt.“ Bestes Beispiel: Als Oliver Glatz letzte Woche nach der Halbzeit das Feld räumte, führte Torben Höltje Regie. „Torben hat das gut gemacht. Den Kreisläufer auf die Seite verlagert und die Mitte dann für sich genutzt“, hofft Wulff auch heute auf eine engagierte Darbietung. „Wir wollen den vierten Sieg in Folge“, versprüht auch Jannis Pille Optimismus. Der mit 159/1 Toren erfolgreichste VfL-Torschütze liefert die Begründung, warum es so gut läuft, auch gleich hinterher: „Wir spielen mehr, machen nicht mehr so viele überhastete Sachen und warten auf unsere Chancen. Björn Schubert und ich profitieren davon besonders.“

Mit besonderer Motivation geht auch Dean Wood ins Match. Der 34-jährige Flügelflitzer wurde am Montag Vater einer Tochter und wird daher sein erstes Tor sicher der kleinen Ruby widmen.



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