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VfL Hameln erkämpft 31:31

Otto-Show in Soltau

Soltau. Der Bann ist gebrochen. Mit dem 31:31 brachte Handball-Oberligist VfL Hameln erstmals nach langer Zeit einmal wieder einen Punkt aus Soltau mit. Bester Angreifer war Tim Otto mit neun Toren.

veröffentlicht am 15.11.2015 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

Endlich einmal nicht mit leeren Händen kehrte der VfL Hameln in der Handball-Oberliga vom MTV Soltau zurück. Das Team um Kapitän Torben Höltje erkämpfte sich beim 31:31 (18:16) in der Soltauer Heimfestung einen wichtigen Zähler und verteidigte den Platz im vorderen Tabellendrittel. „Wenn uns vorher einer gesagt hätte, Ihr bekommt einen Punkt und braucht nicht kommen, wären wir wohl zu Hause geblieben“, sagte Teamsprecher Reiner Glatz, um dann aber festzustellen, „dass bei realistischer Betrachtung am Ende sogar mehr drin gewesen wäre.“ Denn zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte der stark auftrumpfende Tim Otto mit seinem neunten Treffer den VfL mit 31:30 in Front geworfen. Die Hausherren, wo Edwin Hamidic (8/3), Valentin Horstmann (6) und Viktor Happel (5) am besten trafen, glichen eine Minute später aus. Die letzte Möglichkeit zum „Lucky Punch“ hatte dabei sogar der VfL bei einer Überzahlsituation in den letzten 25 Sekunden. „Insofern sind meine Gefühle ziemlich gemischt. Auf der einen Seite bin ich froh über den Punkt, auf der anderen Seite ist es ärgerlich, wenn du kurz vor dem Ende den Fuß in der Tür und die Chance zum Sieg hast“, resümierte Trainer Henning Sohl. Die Angriffsleistung der Hamelner war insgesamt in Ordnung. Bitter allerdings, dass keiner der drei Siebenmeter von Torben Höltje (zweimal) und André Brodhage im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden konnte. Neben Tim Otto verdiente sich Regisseur Jannik Henke im zentralen Rückraum noch eine gute Note. In der Defensive gab es jedoch mehr Schatten als Licht, so dass während der gesamten 60 Minuten keine richtige Sicherheit ins Spiel kam. Auch die Torhüter Frank Rosenthal, der bis zur 20. Minute und dann wieder ab der 50. Minute zwischen den Pfosten stand, wie auch Tim Heisterhagen, waren diesmal nicht der gewohnt sichere Rückhalt. „Insgesamt stehen nur sieben gehaltene Bälle in der Statistik. Das ist zu wenig“, monierte Hamelns Chefcoach.

VfL Hameln: Frank Rosenthal, Tim Heisterhagen - Tim Otto (9), Sebastian Maczka (7), Andreas Gödecke (4), Georg Brendler (3), Jannik Henke (3), Jasper Pille (2), Oliver Glatz (2), Torben Höltje (1), André Brodhage, Patrick Künzler, Adnan Jasarevic. jko



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