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Handball-Oberliga: VfL Hameln will 37:41-Pleite gegen Helmstedt ausbügeln

„Ordnung muss sein“

HAMELN. Im vorletzten Heimspiel der Saison erwarten die Oberliga-Handballer des VfL Hameln am Samstag (19.15 Uhr) die Handballfreunde aus Helmstedt und Büddenstedt. An das Hinspiel denkt VfL-Coach Henning Sohl ungern zurück. Vor den Toren Wolfsburgs kassierten die „Rattenfängersttädter” eine 37:41-Pleite.

veröffentlicht am 13.05.2016 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:17 Uhr

Zuletzt hat Trainer Henning Sohl den Handballern des VfL Hameln nach der Pleite beim Schlusslicht Alfeld kräftig die Leviten gelesen. Und der Coach hatte gleich noch einmal klargestellt, dass er die Saison unbedingt mit dem vierten Tabellenplatz beenden wolle. Die Ansprache wirkte, die harten Worte des Trainers kamen an.

Deshalb heißt es nach den beiden Siegen gegen Nienburg und in Wittingen im VfL-Lager „Aller guten Dinge sind drei“. Wenn am Pfingstsamstag (19.15 Uhr) die HSG Helmstedt-Büddenstedt in der Sporthalle Afferde aufläuft, plant Sohl erneut die Punkte ein. Doch Vorsicht, denn der Auftritt in Helmstedt war keinesfalls unter der Rubrik „Glanzlichter“ einzuordnen. Da reichten den VfLern selbst 37 Tore nicht zum doppelten Punktgewinn, denn die Abwehr agierte eher wie ein Torso und war völlig von der Rolle. So dürfte die 37:41-Pleite zum Ende der Saison wohl als Torrekord in der Statistik der Oberliga Niedersachsen geführt werden. 88 Treffer in 60 Minuten, selbst VfL-Betreuer Rainer Glatz musste nach dem Schlusspfiff seine Strichliste noch einmal genau überprüfen, ob er bei all der Hektik nicht doch einen Strich zu wenig gezogen hatte.

Torben Höltje spricht über den Niedergang am Elm nur ungern: „Da hatten wir einen rabenschwarzen Tag erwischt. Das muss deutlich besser werden.“ Mit 37 Toren in der Offensive könnte Hamelns Kapitän heute erneut gut leben, von 41 Gegentreffern will der VfL-Spielmacher aber nichts hören. Die Vorgabe für die Defensive heißt deshalb „Ordnung muss sein“. Also kompakt, griffig und keinesfalls so unsortiert wie im Hinspiel. Nur so können Oliver Glatz und Co. den auf mannschaftliche Geschlossenheit ausgerichteten Angriff der Helmstedter, bei denen nur Dauerbrenner Andy Ost (141 Tore) und Nilas Praest (118) im „Klub der Hundert“ geführt werden, in den Griff bekommen. Dann könnte es auch mit der angepeilten Revanche klappen.

Sein Team wird Sohl kaum verändern. Kreisläufer Andreas Gödecke hat zwar wieder trainiert, ist aber noch nicht wieder 100-prozentig fit. Deshalb wird Heiko Heemann noch einmal auf dem Spielberichtsbogen stehen.kf



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