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Oleg Kuleshov: „Ich lasse den Verein nicht im Stich“

Handball (jab). Gut, dass die 3. Liga Nord drei Wochen Pause macht. Denn Spitzenreiter HF Springe muss zwei Wochen ohne seinen Trainer Oleg Kuleshov auskommen. Das russische Sportministerium hat ihn zwar immer noch nicht offiziell zum Nationaltrainer seines Heimatlandes ernannt, das heute beginnende Trainingslager der Männer-Nationalmannschaft in Novogorsk leitet er aber.

veröffentlicht am 27.03.2012 um 00:04 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

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Handball (jab). Gut, dass die 3. Liga Nord drei Wochen Pause macht. Denn Spitzenreiter HF Springe muss zwei Wochen ohne seinen Trainer Oleg Kuleshov auskommen. Das russische Sportministerium hat ihn zwar immer noch nicht offiziell zum Nationaltrainer seines Heimatlandes ernannt, das heute beginnende Trainingslager der Männer-Nationalmannschaft in Novogorsk leitet er aber. Vom 5. bis 7. April steht dann ein internationales Turnier in Norwegen auf dem Programm. Rechtzeitig zur Vorbereitung auf das Spitzenspiel der HF gegen Henstedt-Ulzburg wird Kuleshov aber wieder in Springe sein: „Ich lasse den Verein nicht im Stich“, sagt er mit Nachdruck.

Gestern leitete er noch das Training an der Harmsmühlenstraße. Den Rest der Woche hat die Mannschaft frei. „Das war von vornherein so geplant“, sagt Kuleshov. Für die vier Trainingseinheiten, die er in der kommenden Woche verpasst, hat er Trainingspläne geschrieben. Slava Gorpishin wird die Einheiten wohl leiten.

Das Trainingslager in Russland sei nicht zu verschieben gewesen, „sonst hätte es keine Fördergelder vom Sportministerium für den Verband gegeben“, sagt Kuleshov. Er selbst wollte auch nicht absagen. Verständlich – wer lässt sich schon die Chance entgehen, Nationaltrainer zu werden?

Dass sein Fehlen in den nächsten zwei Wochen zum Nachteil für die Springer werden könnte, glaubt der 38-Jährige nicht. Für ihn ist die Partie gegen Henstedt noch nicht die alles entscheidende: „Es kommen noch viele schwere Spiele, jedes Spiel ist wichtig“, sagt er.

Weniger schlimm als befürchtet ist die Verletzung von Nikolaos Tzoufras. Der Kreisläufer musste nach einem Ellenbogen-Check im Spiel gegen Magdeburg II mit drei Stichen am Auge genäht werden. Kuleshov geht aber davon aus, dass er gegen Henstedt spielt.



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