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VfL peilt erneut Auswärtssieg an / Hamelns Coach Koß: „Müssen auf der Hut sein!“

Ohne Heemann nach Helmstedt

Hameln. Nach dem gelungenen Hinrundenfinale mit dem 31:30-Sieg bei der HSG Schaumburg-Nord strebt Handball-Oberligist VfL Hameln bei den HF Helmstedt/ Büddenstedt einen ebenso erfolgreichen Start in die Rückrunde an. Anwurf ist am Samstag um 16.30 Uhr in der Sporthalle Julianum an der Helmstedter Goethestraße.

veröffentlicht am 17.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

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„Wir wollen unseren gerade erkämpften zweiten Platz mit aller Macht verteidigen“, betont Trainer Sönke Koß. Deshalb soll ein Sieg her, denn die Verfolger MTV Großenheidorn und Lehrter SV (beide 20:8 Punkte) sitzen dem VfL (21:7) im Nacken. Verzichten müssen die Hamelner auf Heiko Heemann. Der mit 83 Treffern bis dato beste Saisontorschütze fehlt aus privaten Gründen. Koß ist sich aber sicher, den Ausfall kompensieren zu können: „Wir haben mit Andreas Gödecke, der nach seiner Knieverletzung im alten Jahr wieder voll belastbar ist, und Jasper Pille noch zwei weitere Kreisläufer im Kader. Da gibt es überhaupt kein Problem.“ In den Übungseinheiten hat der Coach in dieser Woche noch einmal etwas an der Intensität geschraubt und am Fitnesszustand seiner Schützlinge gefeilt. „Wir fahren mit breiter Brust nach Helmstedt“, sagt der 37-Jährige. Vom klaren 35:22-Erfolg aus dem Hinspiel sollten sich Oliver Glatz und Co. nicht blenden lassen und diesen auch nicht als Maßstab nehmen. Denn nach einem kapitalen Fehlstart mit drei Niederlagen haben sich die Ost-Niedersachsen deutlich stabilisiert und mit 10:18 Zählern auf dem elften Platz inzwischen beste Chancen auf den angestrebten Klassenerhalt. Alle zehn Punkte wurden übrigens in eigener Halle eingefahren, lediglich gegen die SG Hohnhorst-Haste musste man daheim die Segel streichen. „Wir müssen auf der Hut sein. Helmstedt agiert mit einer offensiven und aggressiven Deckung und ist spielerisch gut ausgebildet“, warnt Koß vor dem heimstarken Gegner. Die Handball-Freunde beendeten die Hinrunde mit einer knappen 24:25-Niederlage bei der HSG Nienburg. „Die Moral meiner Jungs war völlig intakt, leider fehlte uns am Ende das Quäntchen Glück“, war HF-Trainer Sebastian Munter mit dem Auftritt seines Ensembles beim Tabellenfünften zufrieden. „Meine Mannschaft gibt nie auf und wehrt sich permanent. Vor drei, vier Monaten wäre das noch nicht so der Fall gewesen“, sieht der frühere Staßfurter die Fortschritte in seinem Team, weiß aber auch, dass die Favoritenrolle eindeutig beim VfL liegt: „Beim Hinspiel in Hameln wurden uns klar die Grenzen aufgezeigt. Wir können es diesmal nur besser machen.“ Mit dem bislang 80-fachen Torschützen Marco Schöttke verfügt Helmstedt über einen starken Linkshänder im rechten Rückraum, der eine gefährliche Achse mit Kreisläufer Andy Ost (86 Tore) und Regisseur Jan Przemus (68) bildet.



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