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Lügde-Pyrmont droht Abstieg / Emmerthaler 28:18-Triumph

Oh weh, HSG! Marta Beles funkt nach Derbypleite SOS

Handball (ro). Die Herren sind schon lange auf Höhenflug, nun ziehen auch die Frauen der TSG Emmerthal in der WSL-Oberliga ein wenig nach. Plötzlich geht es nicht nur um die goldene Ananas im Mittelfeld der Tabelle, nein, auf einmal ist sogar der Relegationsplatz drei in Sichtweite.

veröffentlicht am 01.03.2012 um 16:28 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Das Team von Trainer Jens Michalewicz hat als momentaner Fünfter nur noch drei Punkte Rückstand auf den SV Warmsen. Möglich machte dies der letztlich souveräne 28:18-Triumph im Nachholspiel bei der HSG Lügde-Pyrmont. „Warum sollen wir uns nun nicht höhere Ziele setzen. Mal sehen, was in den letzten sechs Spielen noch geht“, meint Kreisläuferin Doreen Männich. Sie hielt sich an ihrer alten Wirkungsstätte in der Lügder Ramberg-Sporthalle aber merklich zurück und begnügte sich diesmal mit drei Treffern. Mehr Angriffsdruck im Derby entfachten Katharina Roberts und Nele Niemeyer, die jeweils sieben Tore erzielten. Esther Wehking steuerte noch vier Treffer bei.

Bei der HSG Lügde konnten sich Stefanie Diener (5). Nicole Schrell und Daniela Hänning (je 4) im Vorwärtsgang auszeichnen. Trotz des am Ende sehr deutlichen Emmerthaler Erfolgs war die Partie lange Zeit hart umkämpft. „Die haben uns mächtig zugesetzt“, gesteht Männich. So führten die Schützlinge von Trainern Marta Beles in der 40. Minute noch mit 17:16, doch dann riss der Faden. Plötzlich war das Emmerthaler Tor wie vernagelt. Das soll nun auch am Sonntag (15.15 Uhr) so bleiben, wenn der Tabellensechste DJK Hildesheim seine Visitenkarte in der Sporthalle Kirchohsen abgibt. Doch während in der WSL-Oberliga nur die TSG ein sorgenfreies Leben führt, steht den restlichen drei Teams aus dem Kreisgebiet das Wasser bis zum Hals. Ganz tief im Schlamassel steckt das Schlusslicht MTV Rohrsen II (6:24 Punkte), dem am Sonntag (17 Uhr) beim SV Alfeld bereits die 12. Saisonniederlage droht. Es sei denn, der Oberliga-Kader hat noch ein paar hilfreiche Kapazitäten frei. Schwer in Seenot ist auch die HSG Lügde als Vorletzter (7:21 Punkte) geraten. Beles funkt SOS, denn ein Erfolg am Sonntag (17 Uhr) beim Zweiten Großenheidorn II ist utopisch. Zittern muss auch der am Wochenende spielfreie TC Hameln (9:21) als Viertletzter.

Schwere Zeiten: Trainerin Marta Beles kämpft mit der HSG Lügde-Pyrmont gegen den Abstieg.

Foto: nls



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