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Handball: Ernüchternde Zwischenbilanz im Nachwuchsbereich der JSG Weserbergland und von HO-Handball

Oberliga in weiter Ferne

HAMELN-PYRMONT. Als der Handball-Nachwuchs der JSG Weserbergland und der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf in die neue Saison startete, träumte das eine oder andere Team vom Einzug in die Finalrunde der Oberliga. Um dort unter den besten sechs Teams aus Niedersachsen bei der Vergabe der Meistertitel kräftig mitzumischen.

veröffentlicht am 09.10.2017 um 17:43 Uhr

Bei Marc Siegesmund und seinen A-Junioren könnte die Sportwelt freundlicher aussehen. Foto: awa
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Doch wenn man nach fast zwei Monaten eine Zwischenbilanz zieht, sind die großen Träume geplatzt und der Einzug in die Endrunde in weite Ferne gerückt. Für die Nachwuchsmannschaften der Region wird nach der Vorrunde wohl wieder die Verbandsliga die neue sportliche Heimat werden. Auch für die A-Junioren des Trainerduos Marc Siegesmund/Albrecht Niemeyer, die vor dem Saisonauftakt den Blick in höhere Regionen warfen. Doch nach zwei Niederlagen aus drei Spielen geht die Tendenz eher nach unten. Mit Janne Siegesmund (31 Tore) wirbelt bei der JSG zwar einer der drei Toptorschützen der Liga, doch ein Überflieger reicht nicht.

Seine B-Junioren hatte Coach Roland Schwörer schon vor dem ersten Anpfiff aus dem Land der Träume geholt und den Jungs klargemacht, dass sie ohne große Ambitionen in die neue Spielzeit gehen müssen. „Wir wollen lernen“, hatte der Trainer ihnen schon in der Vorbereitungsphase klargemacht. Aber trotz der angekündigten Lernphase scheint Marius Koch in der Oberliga-Vorrunde bestens angekommen zu sein. Immerhin knallte der junge Mann mit der „wurfgewaltigen Klebe“ aus Schwörers recht überschaubarem Kader den gegnerischen Torhütern die Bälle schon 44-mal um die Ohren und ins Netz. Diese gute Serie soll in der bereits Mitte November beginnenden Verbandsliga-Serie ihre Fortsetzung finden.

Eine solide Oberliga-Saison, die bei den C-Junioren ohne Vorrunde durchgespielt wird, hat bislang die Mannschaft von Trainer Jannik Henke hingelegt. Zwei Siege, zwei Niederlage. „Wir sind im Soll“, sagt Henke.

Stephan Kutschera hat als JSG-Vorsitzender längst erkannt, woran es hapert: „In unseren Teams fehlt die durchgängig erforderliche Breite. Ein Spieler allein kann ein Spiel nicht entscheiden. Aber wir stellen uns trotzdem den sportlichen Aufgaben in den höheren Klassen.“ Wie auch die vom Kutschera trainierten C-Mädchen, die in der höchsten Liga gegen die Topteam nicht unbedingt auf Augenhöhe mitspielen.

Richtig rund lief es bislang auch nicht beim weiblichen Nachwuchs der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf. Hier strahlt sowohl bei den A- als auch bei den B-Mädchen in der Oberliga-Vorrunde nur die „rote Laterne“. Doch dabei soll es bei den HO-Handballerinnen nicht bleiben. Von der Finalrunde spricht Trainer Jürgen Huch nicht mehr, doch bei noch fünf ausstehenden Partien gibt er sich bei den A-Juniorinnen optimistisch: „Raus aus dem Keller, und mit einer guten Serie ins Mittelfeld.“ Um dann, wie auch die B-Mädels von Coach Bernd Fichtner, in der Verbandsliga einen Neustart hinzulegen.

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