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Oberligist VfL Hameln besiegt Stadtoldendorf 26:23 und festigt Platz zwei / Tabacu wieder weg

Nur Flügelflitzer Wood ohne Fehl und Tadel

Handball (jko). Zu einem verdienten aber glanzlosen 26:23 (15:12)-Erfolg kam der VfL Hameln gegen den TV 87 Stadtoldendorf und festigte den zweiten Tabellenplatz. Vor 500 Zuschauern in der Sporthalle Afferde wollte aber so recht keine Derbystimmung aufkommen. Zu deutlich war von Beginn an die Überlegenheit der Hausherren, die sich einzig den Vorwurf gefallen lassen müssen, einen deutlich höheren Sieg verschenkt zu haben. Dem stimmte auch Kapitän Oliver Glatz zu, der zusammen mit Bernd Ricke und Björn Schubert den bei einer Ski-Freizeit weilenden Trainer Sönke Koß vertraten. „Wir haben gegen Ende jeder Halbzeit etwas nachgelassen und zu viele Chancen liegen gelassen Insgesamt haben wir aber gut gearbeitet“, war Glatz insgesamt zufrieden. Der Grundstein lag einmal mehr in einer starken Defensivleistung. Im Angriff nahm der VfL aber nach deutlich herausgespielten Führungen – wie beim 10:4 nach 18 Minuten oder beim 24:16 nach 47 Minuten – zu schnell einen Gang raus und genehmigte dem abstiegsgefährdeten Gast, der in Dominik Niemeyer (8/4) seine besten Werfer hatte, völlig unnötig eine Ergebniskorrektur. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und hatten nie eine Chance“, kommentierte Stadtoldendorfs Trainer Jens Klingemann. „Wir haben phasenweise gut gespielt, uns aber zu viele Schwächephasen geleistet und dadurch einen schwachen Gegner wieder ins Spiel gebracht“, analysierte Torwart Frank Rosenthal, der seinen Vorderleuten ein großes Lob aussprach: „Wir haben in der Deckung super gearbeitet und allen Widerständen, wie zum Beispiel den vielen Zeitstrafen, getrotzt.“ In der Tat standen die Schiedsrichter der Zeitstrafenregel sehr aufgeschlossen gegenüber und verhängten gleich 13 Hinausstellungen (acht für den VfL, fünf für den TV).

veröffentlicht am 13.01.2013 um 14:06 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

Dabei auch kuriose Dinge, die für Erheiterung auf der Tribüne und für fragende Gesichter auf den Trainerbänken sorgten. Da liefen sich beispielsweise zwei Stadtoldendorfer gegenseitig um und Torben Höltje musste dafür zwei Minuten raus. Auch deshalb wechselte Glatz früh durch, um mit Strafen belastete Spieler zu schützen.

Sehenswert beim VfL die Tempogegenstöße, wo Flügelflitzer Dean Wood glänzte und ohne Fehl und Tadel blieb. Nicht mehr zum Kader gehört übrigens Andrei Tabacu. Der erst zu Saisonbeginn gekommene 25-jährige Rumäne bat um Vertragsauflösung. „Andrei hat einen neuen Job in Hannover und konnte deshalb nicht mehr regelmäßig kommen“, sagte Manager Ralph Krone.

VfL: Rosenthal, Heisterhagen – Wood (6), Höltje (6/2), Kanngießer (5), Glatz (3), Henke (2), Emmel (2), Heemann (1), Engelhard (1), Künzler, Walter, Jasper Pille, Hertel.



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