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Nach zwei Niederlagen: VfL-Trainer Sohl zieht vor Heimspiel gegen Dingelbe die Zügel an

Null Bock auf Krise

Hameln. Auf eine Krise so kurz vor dem Weihnachtsfest hat beim Handball-Oberligisten VfL Hameln, der sich mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge vorerst aus dem Titelkampf verabschiedet hat, keiner Bock. Deshalb wollen die Hamelner, die auf den vierten Tabellenplatz (15:7 Pkt.) abgerutscht sind, am Samstag den Schalter umlegen. Für Torben Höltje und Co. zählt nur ein Sieg. Und der soll mit aller Macht her.

veröffentlicht am 12.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

Im letzten Spiel des Jahres erwartet der VfL um 19.15 Uhr in der Sporthalle Afferde den TV Eiche Dingelbe und ist vor den eigenen Fans auf Wiedergutmachung aus, um sich erfolgreich in die mehrwöchige Pause zu verabschieden. Trainer Henning Sohl hat unter der Woche im Training die Zügel angezogen: „Ich habe es erst gar nicht zugelassen, dass die Köpfe nach den zwei Negativerlebnissen runtergehen. Es wurde sehr konzentriert gearbeitet.“ Der 43-jährige Chefcoach ist deshalb überzeugt, „dass die Mannschaft den Ernst der Situation begriffen hat und weiß, dass sie etwas gutzumachen hat und in der Pflicht steht“.

Personell fehlt lediglich der privat verhinderte Kreisläufer Andreas Gödecke. Als zweiter Torhüter gehört diesmal Jannis Larisch aus der A-Jugend zum Kader. „Es soll jeder der A-Jugend-Keeper mal dabei sein. Damit wollen wir sie auch für ihren unermüdlichen Einsatz im Training belohnen“, begründet Sohl die Entscheidung.

Mit dem TV Eiche Dingelbe kommt ein unangenehmer Gegner, der mit einer starken, kompromisslosen Deckung agiert. Dem Tabellensechsten (12:10 Zähler) ist bewusst, dass er im Fall eines Auswärtssieges dem VfL gehörig auf den Pelz rücken könnte. Entsprechend motiviert werden sich die „Eichen“ den Hamelnern in den Weg stellen. Zusätzlichen Rückenwind gibt der jüngste 32:26-Derbysieg gegen Eintracht Hildesheim II.

„Wir werden es Hameln schon schwermachen. Gelingt es uns, das Tempospiel des Gegners zu unterbinden, dann sind wir auch nicht chancenlos“, sagt Gäste-Trainer Bernd Neumann, der das Team im Vorjahr von Peter Gerfen übernommen hatte und nach langem Kampf zum Klassenerhalt führte. Dass in der Truppe aber deutlich mehr steckt als ein Dasein im unteren Tabellendrittel, stellt sie in dieser Saison unter Beweis. Auswärts wurden mit dem Sieg in Duderstadt und dem Unentschieden beim Zweiten HG Rosdorf-Grone schon Ausrufezeichen gesetzt. Zu den auffälligsten Akteuren zählen die Rückraumschützen Kenny Blotor und Jirka Strube sowie der bullige Kreisläufer Sebastian Froböse. Fabian Salösch fällt mit Schulterverletzung aus. Sowohl vom Punktekonto wie auch vom Torverhältnis her (Hameln 303:280 / Dingelbe 298:290) ist am Samstag ein packendes Duell auf Augenhöhe zu erwarten. „Dingelbe ist ein dicker Brocken, aber wir wollen um jeden Preis gewinnen. In der Abwehr müssen wir zu alter Stärke finden und auch im Angriff wieder besser performen. Ich lasse da keine Ausreden zu“, macht VfL-Coach Henning Sohl klar, dass die Heimniederlage gegen Vorsfelde eine Eintagsfliege bleiben soll.



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