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VfL Hameln spielt gegen Rosdorf

Nils Colussi meldet sich zurück

Hameln. Gute Nachricht für die Oberliga-Handballer des VfL Hameln: Vor dem schweren Heimspiel gegen die HSG Rosdorf-Grone (Sa., 19.15 Uhr) meldet sich Nils Colussi nach langer Verletzungspause wieder zurück.

veröffentlicht am 16.01.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:45 Uhr

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Nils Colussi ist wieder da. Kaum hat seine lange Verletzungspause ihr Ende gefunden, schon macht er sich vor dem Spiel des VfL Hameln in der Handball-Oberliga (Sa., 19.15 Uhr) gegen den Tabellendritten HG Rosdorf-Grone seine Gedanken: „Mal sehen, was der Trainer mit mir vorhat.“

Nach der Operation seines rechten vorderen Kreuzbandes im Sommer lief beim Linksaußen in Sachen Genesung eigentlich alles nach Plan. „Anfang 2016 will ich wieder dabei sein“, hatte er sich als Ziel gesetzt. Und die Rechnung ging auf. Am vergangenen Wochenende bekam er beim Turnier in Barsinghausen tatsächlich schon seine ersten Kurzeinsätze. Seit Anfang November ist der 22-Jährige bereits wieder im Training. Doch dass ihn Trainer Henning Sohl heute in der Sporthalle Afferde schon wieder aufs Feld schicken wird, daran mag der schnelle Mann auf der Außenbahn nicht denken: „Ich werde wohl erst mal auf der Bank Platz nehmen, denn ich muss erst mal meine richtige Form wiederfinden.“ Nummer eins auf der linken Seite bleibt also Georg Brendler. Und dem stärkte Colussi vor dem heutigen Duell den Rücken: „Georg hat das bislang richtig gut gemacht.“

Dennoch sieht der Rückkehrer der Heimpartie gegen die Handballer aus dem Göttinger Vorort mit gemischten Gefühlen entgegen. Er ahnt, dass es eine „ganz heiße Nummer und ein hartes Stück Arbeit“ werden wird. Im VfL-Lager wissen alle, dass gegen die Jungs von Trainer Gernot Weis mit einem technisch schönen Spiel kaum ein Blumentopf zu gewinnen ist. Denn bei den routinierten Rosdorfern ist in erster Linie Kampf angesagt.

Auch Henning Sohl weiß, was seine Mannschaft erwartet: „Rosdorf hat für mich die stärkste Abwehr der Liga. Die spielen mit einer knüppelharten 3-2-1-Formation.“ Hamelns Trainer ahnt schon, welche Taktik sein Rosdorfer Kollege Gernot Weis, der auch gegen den VfL die rustikale Gangart bevorzugen wird, ausgeklügelt hat: „Die werden alles daransetzen, unsere Rückraum-Achse mit Tim Otto, Torben Höltje und Oliver Glatz auszuschalten.“ Dennoch gibt es für Sohl kein Wenn und Aber: „Wir können nur mit einem Sieg an der Spitzengruppe dranbleiben.“ Und den traut er seiner Mannschaft durchaus zu, denn mit dem Training in der Woche konnte er zufrieden sein: „Das lief richtig rund.“ Nur gestern nahm Sohl eine Auszeit. Da coachte er in Stadthagen eine Schaumburger Auswahl, die vor vollem Haus gegen den Zweitligisten GWD Minden antrat. Vielleicht hat Sohl aus dem Schaumburger Land ja noch eine besondere taktische Variante mitgebracht.



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