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Rückkehr zum VfL / Trainer Sohl sieht Nachholbedarf bei der Fitness

Niemeyer ist wieder da: „Stelle mich der Herausforderung“

Hameln. Ein alter Bekannter kehrt an seine Heimatbasis zurück. Dominik Niemeyer trägt in der kommenden Spielzeit wieder das Trikot des Handball-Oberligisten VfL Hameln. Sportlich soll es dabei für den 32-jährigen Routinier wieder aufwärtsgehen, denn bei seinen letzten beiden Stationen in der 4. Liga hieß es für Niemeyer immer Abstieg in die Verbandsliga. Zunächst 2012/13 mit dem TV 87 Stadtoldendorf. Hameln. Mit 170 Treffern gehörte Niemeyer zwar zu den Top-Torjägern, in der Klasse halten konnte er die Homburgstädter trotzdem nicht.

veröffentlicht am 21.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

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Danach legte der Rückraum-Shooter aus beruflichen Gründen eine achtmonatige Pause ein. Im letzten Drittel der Saison 2013/14 streifte Niemeyer dann das Trikot des HV Barsinghausen über, konnte aber auch dort den Abstieg nicht verhindern. „Ich habe erst überlegt in Barsinghausen zu bleiben. Aber ich dachte mir, es ist ja auch ganz schön die Karriere dort ausklingen zu lassen, wo sie einmal begonnen hat. Da ich in Hameln lebe, war der Kontakt ohnehin nie abgerissen“, begründet Dominik Niemeyer seine Entscheidung. Dem 1,92 Meter großen Handballer ist durchaus bewusst, dass er einiges aufzuholen hat: „Klar, beim VfL ist ein gewisser Anspruch vorhanden. Mit einmal Training in der Woche ist nichts zu machen. Aber ich bin bereit, mich der Herausforderung zu stellen.“

Seinen Stellenwert im Team sieht Niemeyer ganz pragmatisch: „Ich will hier niemandem den Platz wegnehmen und stelle mich persönlich auch nicht in den Vordergrund. Ich möchte helfen, die jungen Spieler nach vorne zu bringen. Gemeinsam mit Arnold Schorich und Thorben Kanngießer müssen wir versuchen, die durch den Weggang von Jannis Pille entstandene Lücke im linken Rückraum zu schließen.“ „Ein erfahrener Spieler kehrt zurück und will noch einmal angreifen. Da haben wir gerne zugegriffen, zumal wir auf halb links Bedarf haben“, freut sich der neue Trainer Henning Sohl, macht aber auch deutlich: „Fitnesstechnisch ist Dominik noch nicht auf dem Level, was ich mir vorstelle. Da ist deutlich Nachholbedarf und einiges zu tun. Aber er hat schon einige Kilo abgespeckt und mir zugesichert, dass er voll mitzieht.“ Und der 42-jährige Chefcoach weiß: „Wenn wir ihn fit bekommen, haben wir einen Spieler im Kader, der weiß, wo das Tor steht.“ „Unsere Personalplanungen sind damit abgeschlossen“, versichert Sohl, der vor Wochen seine Prüfung zum A-Lizenztrainer absolvierte und gespannt auf das Ergebnis wartet. Inzwischen ist er zudem nach Hameln umgezogen und hat eine Wohnung in der Rohrsener Mühle gefunden. Mit der Saison-Vorbereitung beginnt Sohl am 4. August und verspricht seinen Schützlingen: „Das werden stramme Wochen. Wir werden sechsmal die Woche trainieren.“



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