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Rohrsen spielt gegen MTV Gifhorn

Niederlage ist für Hensel nur „graue Theorie“

Handball (kf). Beim MTV Rohrsen herrscht schon seit Wochen Langeweile. 18 Spiele, 18 Siege, sechs Punkte Vorsprung. Acht Spieltage vor Saisonende kann sich die Mannschaft um Torjägerin Manuela Schostag eigentlich nur selbst ein Bein stellen, wenn die Meisterschaft, und vor allem der angepeilte direkte Wiederaufstieg in die 3. Liga, tatsächlich noch in die Hose gehen soll.

veröffentlicht am 24.02.2012 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Selbst einmal ein Bein stellen reicht nicht. Mindestens drei Spiele müsste der MTV noch aus der Hand geben, um die geplante Meisterschaftsfeier tatsächlich vom Terminkalender zu streichen. Eine Niederlage ist für Trainer Michael Hensel nicht mehr als „graue Theorie“. Wenn seine MTV-Damen heute (17 Uhr) im Hohen Feld gegen den MTV Gifhorn spielen, hat der Coach den 19. Sieg fest eingeplant. Schon das Auswärtsspiel war eine klare Sache und der 27:20-Sieg nie gefährdet. Doch ein Selbstläufer wird die Partie nicht, Gifhorn reist immerhin mit dem stärksten Rückraum der Liga an.

Beim MTV Rohrsen geht der Blick schon seit Wochen klar nach vorn. Denn für das „Unternehmen 3. Liga“ ist reichlich Arbeit im Vorfeld zu erledigen. Nicht nur im organisatorischen, sondern im sportlichen Bereich. Vor allem muss die Mannschaft deutlich verstärkt werden. Da hat das Führungsduo Michael Hensel und Manager Thomas Niepelt zwar schon die Fühler ausgestreckt, doch neue Namen werden im Hohen Feld noch nicht genannt.

„Dass schon eine Spielerin zum Probetraining bei uns gewesen sein soll, ist übrigens ein Gerücht“, stellte Hensel klar. Gespräche mit einigen Spielerinnen hat er aber schon geführt. „Und die fielen fast alle positiv aus.“ Entscheidungen fallen aber erst Ende März. „Denn erst wenn wir die Spiele gegen Gifhorn und in Northeim gewinnen, können wir gezielt planen.“ Ansetzen musste Hensel auf jeden Fall bereits den Rotstift und zwei Wunschkandidatinnen von seiner Einkaufsliste streichen. Nach Kreisläuferin Nevena Orsulic (Eintracht Hildesheim) erteilte auch Torhüterin Jennifer Becker vom ostwestfälischen Verbandsligisten HSG EURo dem Hamelner Vorstadt-Verein ihre Absage.

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