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Nichts zu verlieren

Rohrsen heute gegen Meister TV Oyten nur krasser Außenseiter

veröffentlicht am 30.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Hameln. „Es wäre echt schade, wenn wir absteigen müssten. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie in die 3. Liga gehört.“ Das sagte Rohrsens Coach Mike Bezdicek im Februar dieses Jahres – nach der 30:36-Heimniederlage gegen den heutigen Gegner TV Oyten. Auch ohne Top-Torjägerin Manuela Schostag, Anja Dippe, Saskia Diedrichs, Vanessa Stöber und Abwehr-Chefin Nina Griese boten Rohrsens Frauen, die damals wie heute in akuter Abstiegsgefahr schwebten, dem zu diesem Zeitpunkt souveränen Tabellenführer und späteren Meister so eindrucksvoll Paroli, dass selbst Oytens Coach Sebastian Kohls hinterher der Meinung war: So spielt kein Absteiger. „Für mich steht fest, dass Rohrsen den Klassenerhalt schaffen wird. Definitiv!“

Dass Rohrsens Frauen in der Rückrunde dann, wie damals von Kohls vorhergesagt, doch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt schafften, macht Hoffnung, dass es auch diesmal wieder klappen könnte. Der Blick auf die aktuelle Tabelle macht jedenfalls Mut: Rohrsen steht als Zwölfter mit 5:15 Punkten zwar zurzeit auf einem Abstiegsplatz. Aber der immens wichtige und aufgrund der personellen Misere kaum für möglich gehaltene 25:17-Sieg am vergangenen Samstag in Stade zeigt: Es geht wieder aufwärts.

Wie vor neun Monaten ist der TV Oyten auch heute (17.30 Uhr, Hohes Feld) im David-gegen-Goliath-Duell wieder klarer Favorit, denn die Mannschaft von Trainer Sebastian Kohls zählt auch in dieser Saison zu den Topteams der 3. Handball-Liga. Hinter dem noch ungeschlagenen VfL Oldenburg II (20:0 Pkt.) und Werder Bremen (17:3) ist der TV Oyten (16:4) zurzeit Dritter. Dass sich die junge, mit hoffnungsvollen Talenten gespickte Mannschaft bisher nur dem Tabellenführer und -zweiten geschlagen geben musste, macht deutlich, dass Schostag & Co. heute gegen den amtierenden Meister, der vor Saisonbeginn auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga aus wirtschaftlichen Gründen verzichtete, eigentlich nichts zu verlieren haben. Und das könnte Rohrsens Chance sein …



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