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Im Hinspiel gab es Prügel – was schafft der VfL Hameln nun gegen Northeim?

Nicht wieder plattmachen lassen

Hameln. Topspiel in der Sporthalle Afferde. In der Handball-Oberliga hat sich der VfL Hameln (Sa., 17.15 Uhr) gegen den Tabellenzweiten Northeimer HC viel vorgenommen. Revanche für die deutliche 24:35-Hinspiel-Niederlage ist angesagt.

veröffentlicht am 05.02.2016 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

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Im Hinspiel gab es Prügel – da wurde der VfL Hameln bei der 24:35-Niederlage in Northeim – übrigens bislang die höchste Pleite der Saison – regelrecht plattgewalzt. Das soll nicht wieder passieren. Da war es, wie Trainer Henning Sohl keinesfalls vergessen hat, ein Lernprozess für seine Youngster wie André Brodhage, Adnan Jasarevic, Tim Otto oder Tim Jürgens im VfL-Trikot. Die „jungen Wilden“ ließ er schon am zweiten Spieltag fast 60 Minuten komplett durchspielen und seine Routiniers auf der Bank zuschauen. Am Samstag – Anpfiff ist in Afferde bereits um 17.15 Uhr – ist gegen den Tabellenzweiten der 4. Liga durchaus Revanche angesagt. Wie das geht, haben die Sohl-Schützlinge am vergangenen Wochenende mit einer starken Vorstellung und dem 31:20-Sieg bei der HSG Schaumburg-Nord eindrucksvoll demonstriert. „Da hat vor allem die Abwehr ein Zeichen gesetzt“, lobte Sohl seine Jungs. Es geht in der Defensivabteilung also auch ohne Heiko Heemann, wie der Coach feststellte. Und vor allem ohne „Straftraining“, denn das war für den bundesligaerfahrenen Sohl auch nach der überraschenden Auswärtspleite in Hildesheim nie ein Thema.

Gegen den ehemaligen Drittligisten aus Northeim, der im neuen Jahr noch ohne Punktverlust geblieben ist, wird sich der VfL heute aber bestimmt nicht unnötig unter Druck setzen. „Wir wollen konzentriert an die Sache herangehen und rechnen uns durchaus eine Chance aus“, gibt sich der A-Lizenztrainer kämpferisch. Und er muss nicht als großer Motivationskünstler auftreten. Seine Mannschaft um Torben Höltje, den Denker und Lenker des VfL-Spiels, ist schon im Vorfeld richtig heiß auf ihren Auftritt. Schließlich sind die Northeimer keine Überflieger, wie es die Niederlage in Schaumburg (22:25) und der kaum eingeplante Punktverlust in Soltau (28:28) unterstreichen. Dazu fällt Torjäger Kai Effler aus, der sich ein Kreuzband gerissen hat.

Der VfL Hameln hat keine Personalnot und kann aus dem Vollen schöpfen. Deshalb werden Daniel Maczka und Nils Colussi um 15 Uhr (Halle Nord) auch schon in der zweiten Mannschaft gegen die HSG Langenhagen zum Einsatz kommen. „Spielpraxis sammeln“ heißt es für die beiden.kf



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