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Nicht schön – aber erfolgreich: Heimsieg für TSG Emmerthal

Handball. In der Landesliga sorgten die Männer von HO-Handball für einen erfreulichen Jahresabschluss und feierten im Verfolgerduell gegen die HSG Langenhagen einen abgeklärten 33:29-Heimtriumph.

veröffentlicht am 15.12.2013 um 14:51 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

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„Das war unnötig nervenaufreibend. Bereits zur Pause hätten wir deutlicher führen müssen, um den Sack frühzeitig zuzumachen. Doch wir waren in der Deckungsarbeit einfach zu brav und nicht konsequent“, monierte HO-Trainer Carem Griese die lasche Abwehrleistung und war damit überhaupt nicht einverstanden. Dagegen lobte Griese die Angriffsbemühungen seiner Mannschaft.

Die Weserstädter dominierten von Beginn an und legten eine deutliche 7:3-Führung vor. Über ein 9:6 erhöhte Johannes Bauer zum 13:8-Zwischenstand. Langenhagen hatte im Angriff nur begrenzte Möglichkeiten, verkürzte trotzdem zum 17:14-Pausenrückstand.

Nach dem Wechsel machte HO-Handball enorm viel Druck und Tempo. Jan-Torben Weidemann markierte den 25:20-Vorsprung (40.). Anschließend verballerte die Griese-Sieben vier klare Tempogegenstöße. Langenhagen war beim 26:24 plötzlich wieder dran und ließ sich nur schwer abschütteln. Dennoch zeigte sich der Tabellendritte in der Folgezeit wieder sehr konsequent im Abschluss, zog mit 31:28 in Front und setzte sich mit einem ungefährdeten 33:29-Heimsieg durch.

Damit festigten die Weserstädter den dritten Tabellenplatz und bleiben in Lauerstellung zur Tabellenspitze. Auf der anschließenden Weihnachtsfeier war die Stimmung natürlich entsprechend ausgelassen und sehr fröhlich.

Die TSG Emmerthal gewann 32:23 (14:10) gegen TuS Altwarmbüchen – und festigte Platz zwei. „Das war in der ersten Hälfte kein schöner Handball. Beide Teams haben viele Fehler gemacht“, sagte TSG-Coach Christian Raddatz. „Nach dem Seitenwechsel haben wir uns gesteigert und auf 18:10 abgesetzt. Beim Stand von 24:14 war die Partie im Grunde entschieden“, so Raddatz. Beste Torschützen waren Jan Owczarski, Jonas Niemann (beide 6) und Bastian Reinecke, der fünfmal traf.



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