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VfL-Handballer wollen in der Oberliga eine zweite Pleite gegen Barsinghausen vermeiden

Nicht mit leeren Händen dastehen

Hameln. Zwei Auswärtsniederlagen in Folge reichen. Handball-Oberligist VfL Hameln will die Negativserie am Sonntag mit einem Sieg beim HV Barsinghausen beenden.

veröffentlicht am 11.03.2016 um 14:57 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

Am Deister will sich Handball-Oberligist VfL Hameln am Sonntag (17 Uhr) nicht noch einmal vorführen lassen. Die 30:32-Hinspielpleite gegen den HV Barsinghausen hat nicht nur Trainer Henning Sohl sondern auch der Mannschaft gereicht. „Wir wollen nicht noch einmal mit leeren Händen dastehen“, sagte Sohl, der aber trotzdem mit einer gehörigen Portion Respekt zum Tabellennachbarn reist. „Die haben als Aufsteiger bislang eine richtig gute Saison gespielt.“ Und wenn für die Hamelner in Barsinghausen nach den Niederlagen in Braunschweig und Münden auch das dritte Auswärtsspiel in Folge „in die Hose geht“, würde der vom Urgestein Jürgen Löffler trainierte Aufsteiger die VfLer sogar vom sechsten Platz verdrängen. „Dazu soll es nicht kommen“, gibt sich Sohl kämpferisch. Wohl auch, weil der Trainer personell ohne Not ins Spiel gehen kann. Allein Kreisläufer Andreas Gödecke (Studienfahrt) fällt aus, für ihn springt erneut Heiko Heemann ein. Für Sohl überhaupt kein Problem: „Der hat in den letzten Wochen mittrainiert und ist topfit.“ In der Defensivabteilung hat der Trainer dem Routinier gleich eine besondere Aufgabe übertragen. Mit Patrick Künzler im Mittelblock soll er den Rückraum der Basche-Handballer, wo das Hauptaugenmerk wohl auf Torjäger Lukas Schieb liegen dürfte, in der altehrwürdigen Glück-Auf-Halle das Leben schwer machen.

Im Angriff sind am Sonntag erst einmal „die Alten“ gefragt. Vor allem Kapitän Torben Höltje und Dominik Niemeyer sollen für richtig Dampf sorgen. Denn den wurfgewaltigen Youngster Tim Otto wird der bundesligaerfahrene VfL-Coach auch mal die eine oder andere Verschnaufpause gönnen. „Die braucht er auch mal“, hat Sohl erkannt. „Denn die Saison ist noch lang.“

In der Torschützenliste der Oberliga zählt Hamelns Torgarant weiterhin zur Führungsriege. Hinter Christian Grambow (Münden/196), Kenny Blotor (Börde Handball/177) und Schieb (152) folgt Otto bereits mit 140 Treffern.



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