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28-jährige Kreisläuferin kehrt zum MTV Rohrsen zurück

Nevena Orsulic ist wieder da

Hameln. Alles ist gut! Nevena Orsulic spielt wieder für den Handball-Drittligisten MTV Rohrsen. Bereits am Dienstag trainierte die 28-Jährige im Hohen Feld unter Trainer Frank Käber mit. Wegen des neuen Spielerpasses mit der erforderlichen Spielberechtigung für den MTV Rohrsen macht sich Teammanager Robert Drechsler gar keine Sorgen: „Der dürfte spätestens bis Freitag vorliegen.“ Komplett, also mit Stempel und Unterschrift.

veröffentlicht am 22.10.2014 um 16:45 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Nach dem ersten Training musste sich die drittligaerfah-rene Kreisläuferin aber tatsächlich mal wieder mit einem Muskelkater herumplagen. „Ich hatte aber auch sechs Monate keinen Handball mehr in der Hand“, diesen Satz ließ Frank Käber ebenso als Entschuldigung gelten wie ihre kurze Pause, die sich Rohrsens Neuzugang nach einer Stunde gönnen musste, als die Luft doch ein wenig dünn wurde. „Konditionell muss ich noch etwas nachholen, doch das Handballspielen habe ich natürlich nicht verlernt.“ Das merkten ihre Mitspielerinnen spätestens beim abschließenden Trainingsspielchen. Da klappte das Zusammenspiel trotz fehlender Spielpraxis schon ganz gut. Eigentlich wie immer, Nevena Orsulic mischte das Geschehen am Kreis mal wieder richtig auf. Sie spielte, wie sie der Großteil ihrer Mitspielerinnen noch aus ihrer alten Zeit – im Juni 2011 trug sie zum letzten Mal das Rohrsener Trikot – bestens kannte: schnell, variabel, ständig in Bewegung, immer laut und torgefährlich.

Und sie fühlte sich im Hohen Feld wie zu Hause: „Mein Herz schlug immer für den MTV Rohrsen, und ich habe die schöne Zeit, die ich hier erlebt habe, nicht vergessen.“ Deshalb fiel ihr die Rückkehr an die Weser nicht schwer. Auch weil die Wege nach Rohrsen für Orsulic kürzer geworden sind. Sie arbeitet inzwischen für den Niedersächsischen Fußballverband in Barsinghausen und ist von Hildesheim nach Weetzen umgezogen. Und nach ihrer bestandenen Examensprüfung für Sportwissenschaften brennt sie förmlich auf ihren ersten Einsatz. Das weiß auch ihr Trainer. Deshalb wird sie Frank Käber am Samstag im Heimspiel gegen den HSV Minden-Nord bestimmt auch nicht auf der Bank schmoren lassen.



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