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VfL-Manager Ralph Krone: „Wir brauchen einen besseren Unterbau für unsere Erste“

Neues Konzept, neue Perspektive?

Hameln. Die Handball-Abteilung des VfL Hameln bricht zu neuen Ufern auf. „Wir wollen junge Spieler ausbilden, auf den richtigen Weg bringen und ein passendes Umfeld schaffen“, beschreibt VfL-Manager Ralph Krone das ambitionierte Vorhaben. Die erste Mannschaft ist zwar in der Oberliga überaus erfolgreich unterwegs und kämpft aussichtsreich um die Meisterschaft. Doch nach dem Aushängeschild der Abteilung kommt eine ganze Zeit gar nichts. Die Zweite ist lediglich in der WSL-Liga (8. Klasse) am Start. Zwar segelt das Team von Trainer Dirk Becker klar auf Titelkurs und wird den Aufstieg in die WSL-Oberliga auch eintüten. Dennoch ist die Distanz zwischen erster und zweiter Mannschaft zu groß.

veröffentlicht am 27.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

„Wir brauchen einen besseren Unterbau. Und zwar unabhängig davon, ob unsere Erste in der nächsten Saison in der 3. oder 4. Liga spielt“, macht Krone deutlich. Die Gründe liegen auf der Hand. Ob A-, B-, C-Jugend oder darunter, der VfL betreibt eine aufwendige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Für viele ehemalige A-Jugendliche ist der direkte Schritt in die erste Herren aber zunächst zu groß. Die Folge: Der VfL bildet die Spieler aus, verliert sie aber anschließend an andere Vereine. „Das kann alles nicht Sinn der Unternehmung sein. Wir müssen diesen Spielern eine Perspektive aufzeigen. Sie sollen spielen, und zwar auf einem Niveau, wo sie sich weiterentwickeln und Schritt für Schritt an die erste Mannschaft herangeführt werden können“, erklärt der 46-jährige frühere Oberliga-Torwart. Vor diesem Hintergrund wurde von den Verantwortlichen, federführend sind neben Krone noch Abteilungsleiter Manfred Herzog, Detlef Henke, Sönke Koß und Oliver Glatz, ein Konzept erarbeitet. Es wird in Zukunft eine „neue“ zweite Mannschaft geben. „Als erstes Ziel visieren wir nach dem Aufstieg in die WSL-Oberliga den Sprung in die Landesliga an“, sagt Trainer Becker, der auch künftig für den sogenannten Perspektivkader verantwortlich ist. Beratend zur Seite steht mit Mike Bezdicek die geballte Erfahrung eines Ex-Profis. „Mike wird sein Wissen und seine Kompetenz einbringen. Das hilft uns enorm weiter“, so Krone, legt aber Wert auf die Feststellung „dass für Mike Rohrsens Frauen ganz klar Priorität haben“. Ein weiterer Baustein des Konzeptes ist eine enge Kooperation zwischen erster und zweiter Mannschaft sowie der A-Jugend. Die Trainer Sönke Koß, Dirk Becker und Dennis Sterenberg befinden sich im ständigen Austausch und werden künftig die Trainingsinhalte miteinander abstimmen.



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