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Im Jugendhandball sind schon wieder Veränderungen geplant

Neue Saison – neuer Modus

Hameln-Pyrmont. Neues Jahr, neuer Modus? Im Jugendhandball sind schon wieder Veränderungen geplant, von denen auch die A-Jugend- sowie die weiblichen C-Jugendteams aus Hameln-Pyrmont betroffen wären. Unumstritten sind die Pläne aber nicht, denn den Mannschaften drohen durch die geplanten Veränderungen weitere Fahrten als bisher. Manfred Hartmann, der als stellvertretender Vorsitzender der Handballregion Weser-Schaumburg-Leine auch für den Jugendspielbetrieb zuständig ist, fasste auf der Verbandshomepage die Diskussion zusammen. Was soll sich bei der A-Jugend ändern? Weil es durch vielerlei Gründe in einigen Regionen große Probleme gäbe, den regulären Spielbetrieb in der A-Jugend zu gewährleisten, gibt es Überlegungen, diesen zentral vom Handballverband Niedersachsen regionsübergreifend organisieren zu lassen. Ziel ist es, den sinkenden Mannschaftszahlen entgegenwirken und weiterhin auch in den unteren Klassen attraktive Staffelstärken ezu rreichen. Damit würde es jedes Jahr einen neuen Zuschnitt der Ligen entsprechend der Anzahl der gemeldeten Teams geben. Der Vorteil wäre, dass die Qualität des Spielbetriebes steigen könnte. Ein Nachteil wären die weiteren Fahrten zu den Auswärtsspielen.

veröffentlicht am 11.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Was ist bei der weiblichen C-Jugend geplant? Hier gibt es den Wunsch einiger weniger Vereine, analog zu den Jungs eine Oberliga zu etablieren. Da die Mannschaftszahlen und die Leistungsstärke das bei den Mädchen derzeit so nicht hergeben, es aber extreme Leistungsunterschiede in allen Landesligen gibt, wäre es eine mögliche Alternative, die Spielklasse zu ändern. Es könnte zum Beispiel eine einfache Vorrunde mit weniger Mannschaften geben und danach eine Einteilung in zwei Landesligen und fünf Landesklassen. Die beiden Staffelmeister der Landesligen würden dann um den Titel spielen. Das wäre zwar für die Topteams sportlich interessanter, aber Emmerthals Handball-Chef Stephan Kutschera, der auch als Trainer der C-Mädchen von der Neuregelung betroffen wäre, ist skeptisch. Ihm sind vor allem die drohenden weiten Fahrten ein Dorn im Auge. „Da wird mit Sicherheit noch einiges über den Haufen geworfen“, so Kutschera. aro



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