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Handball: VfL-Revanche geglückt – 26:25 gegen Plesse

Nervenkitzel pur – Glatz beendet Zittern

HAMELN-PYRMONT. Wer den Nervenkitzel liebt, der sollte unbedingt die Heimspiele des VfL Hameln in der Handball-Oberliga besuchen. Dort ist Hochspannung und kollektives Zittern garantiert. Das war schon gegen Nienburg (22:21) so, nun auch bei der 26:25 (14:15)-Revanche gegen die HSG Plesse-Hardenberg.

veröffentlicht am 17.02.2019 um 15:17 Uhr

Nicht zu stoppen: Hamelns sechsfacher Torschütze Johannes Evert.
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Die Gäste um ihren Topmann Christian Brandt (121 Tore) hatten die VfLer schon im Hinspiel in Bovenden zum heißen Tanz auf das glatte Hallenparkett gebeten. Und den Zuschauern mit dem 26:25-Heimerfolg ebenfalls einen wahren „Kriminal-Tango“ vorgeführt – bei dem der VfLer Jannis Pille zum tragischen Helden wurde, als er in letzter Sekunde mit einen Siebenmeter scheiterte. Das machte diesmal Oliver Glatz besser. Der hatte knapp eine Minute vor dem Abpfiff sein Nervenkostüm bestens im Griff, holte sich den Ball und hämmerte ihn eiskalt zum Siegtreffer in die Maschen. In den letzten 50 Sekunden des Handball-Krimis stand die VfL-Abwehr wie eine Wand und bremste alle Versuche der Gäste aus. Der einzige Ball, der noch durchkam, wurde eine sichere Beute von Torhüter Frank Rosenthal.

Den siebten Heimsieg der Saison hatte Trainer Sven Hylmar aber fast schon abgeschrieben, denn eine Viertelstunde vor Spielende rannten seine Jungs immer noch einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. „Gegen einen sehr unangenehmen Gegner“, hielt der Coach fest, der seinem kompakten Abwehrriegel erneut ein Sonderlob aussprach. „Am Ende hätte es aber gar nicht so spannend sein müssen. Weil wir mit unseren Chancen nicht konsequent genug umgegangen sind.“

Oliver Glatz – nervenstark vom Siebenmeterpunkt. Foto: nls


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