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Liebenauer Torhüter überragt beim 38:32-Sieg gegen den VfL

Nehr macht es Hameln schwer

Handball (jko). Der dritte Tabellenplatz, den die Oberliga-Handballer des VfL Hameln angepeilt hatten, ist nach der 32:38-Pleite gegen den SV Aue Liebenau wohl futsch. Die Enttäuschung war groß, denn VfL-Kapitän Oliver Glatz und Co. konnten in der St. Laurentius-Halle die Ballermänner der Liga nicht stoppen. „Wir haben den Liebenauer Angriff nicht in den Griff bekommen“, haderte VfL-Coach Hajo Wulff, dessen Team in der Abwehr große Probleme hatte.

veröffentlicht am 15.05.2011 um 14:39 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Normalerweise sollten 32 selbst erzielte Treffer ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Wenn man allerdings so viele Gegentreffer wie der VfL kassiert, darf man sich nicht wundern, wenn man verliert. Das sieht auch Wulff so: „38 Gegentreffer sind einfach zu viel.“ So kam es, dass die Hamelner zu viele einfache Tore kassierten.

Die Torhüter Andreas Kinne und Nils Grote, der einen Siebenmeter entschärfte, waren machtlos. Beide wurden von ihren Vorderleuten ziemlich alleine gelassen. Der VfL lag schnell mit 1:4 hinten, war nach 13 Minuten beim 6:7 aber noch einmal auf Tuchfühlung. Danach nahm das Unheil seinen Lauf. Liebenau zog auf und davon. Im Angriff wirkte der VfL, der zwischenzeitlich einen Sieben-Tore-Rückstand wegstecken musste, viel zu überhastet. Das galt insbesondere auch für Hamelns sonst so zielsicheren Torjäger Jannis Pille, der diesmal blass blieb. „Liebenaus Torwart Sascha Nehr wurde von uns ein bisschen zum Helden geschossen“, meinte Teamsprecher Reiner Glatz und erkannte die Niederlage neidlos an: „Wir haben nicht einmal geführt und waren auch nie in der Nähe, die Partie zu drehen.“ Die erfolgreichsten Werfer bei Liebenau waren Daniel Fromme (8/2), Waldemar Buchmüller (7), Tobias Naumann (6) und Malte Grabisch (6/1).

VfL Hameln: Kinne, Grote; Schubert (7), Heemann (6), Wood (6/2), Höltje (5/1), Glatz (3), Jannis Pille (3), Hylmar (2), Emmel, Künzler, Henke, Jasper Pille.



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