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Hamelns Bundesliga-Junioren brechen beim 23:42 in Minden ein / Sechs Tore von Cardoso

Nach der Pause flattern die Nerven

Minden. Eine starke Halbzeit reicht nicht – das bekamen die A-Junioren den VfL Hameln im Bundesliga-Duell bei GWD Minden besonders deutlich zu spüren. Mit 23:42 (15:18) blieben die Punkte wieder beim Gegner, diesmal in der Sporthalle Dankersen.

veröffentlicht am 10.11.2013 um 14:14 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Dabei spielten die Jungs von Trainer Michael Thierauf in der ersten Halbzeit lange Zeit durchaus aus Augenhöhe. Den frühen 3:8-Rückstand hakten die VfLer schnell ab, spielten konzentrierter und bliesen vor allem in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel noch einmal richtig zur Attacke. Vor allem Noah Cardoso machte Druck, und so wurde aus dem 11:16 schnell ein 15:18. Doch als Tim Otto nach Wiederanpfiff zum 16:18 verkürzte, war es plötzlich vorbei mit der Herrlichkeit.

Im Gegenteil, danach begann das große Flattern. Unnötige Ballverluste, Fehlpässe und sechs Gegentreffer in Folge – das Unheil von Dankersen nahm seinen Lauf. Nach dem Sechserpack zum 16:24 versuchte Thierauf seine Youngster mit einer Auszeit noch einmal zurück in die Spur zu bringen. Doch die Ansage der Trainers kam einfach nicht an. Spätestens nach dem 19:30-Rückstand war klar, dass es mal wieder nichts zu holen gab.

Grund für Michael Thierauf, danach auch seiner zweiten Garde längere Einsatzzeiten zu geben. Doch nutzen konnte diese Chance niemand. Im Gegenteil, in der Schlussphase spielten die Mindener mit ihrem Gegner Katz und Maus. Da schlugen die Bälle fast im Minutentakt im Tor von Jannis Larisch ein. Der stand ab der 43. Minute für Yannick Rüter im VfL-Gehäuse. Vor allem den 14-fachen Torschützen Jan-Eric Speckmann bekam Hamelns Abwehr nie richtig in den Griff.

Große Freude kam im VfL-Lager nach dem Abpfiff wahrlich nicht auf, denn die 23:42-Klatsche fiel deutlich zu hoch aus. Immerhin hatte sich die Fahrt nach Minden für Timo Dettmering und André Brodhage gelohnt. Die beiden Ex-Emmerthaler freuten sich über das Wiedersehen mit Artjom Antonewitch. Denn mit dem Junioren-Nationalspieler, der vor fünf Jahre von Emmerthal nach Minden wechselte, sind die Kontakte nie abgerissen. „Wir treffen uns öfter mal“, sagte der Bundesliga-Spieler, der mit dem 23:42-Pleite seiner Freunde auch nicht einverstanden wahr: „Das war am Ende doch reichlich zu hoch.“

VfL Hameln: Cardoso (6/2), Tim Otto (6), Adnan Jasarevic (3), Dettmering (3), Georg Brendler (2), Daniel Maczka (1), Brodhage (1) und Janis Dohme (1).



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