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Handball-Oberliga: VfL Hameln nach 28:25 gegen Vorsfelde jetzt Tabellenzweiter

Na, geht da noch was?

HAMELN. Geht da etwa noch was richtung Meisterschaft? Vor über 400 Zuschauern entzauberte der VfL Hameln mit einem klasse heraus gespielten 28:25-Heimerfolg den MTV Vorsfelde und ballerte sich auf Platz zwei der Handball-Oberliga. Die Hamelner sind jetzt Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter Northeimer HC.

veröffentlicht am 29.01.2017 um 19:11 Uhr

Kein Durchkommen: Hamelns Spielmacher Jannik Henke schwer in Bedrängnis. Foto: awa
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Jürgen Kohlenberg Reporter
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„Wer hätte das vor Saisonbeginn und nach dem Weggang von Tim Otto gedacht. Das hat richtig Spaß gemacht und ich bin mächtig stolz auf meine Truppe“, jubelte VfL-Trainer Henning Sohl und freute sich über die Trotzreaktion nach dem mageren Unentschieden in der Vorwoche bei der SG Börde Handball. Die voll besetzten Ränge bekamen einen höchst attraktiven, hart umkämpften und spannenden Schlagabtausch geboten. „Das war ein echtes Spitzenspiel“, waren sich auch beide Trainer am Ende einig.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Vorsfelde kam zu einfachen Toren aus dem Rückraum, während der VfL gegen die hoch aufgeschossenen MTV-Abwehrspieler zunächst so seine Probleme hatte und sich jeden Treffer hart erarbeiten musste. 4:8 hieß es nach 14 Minuten. Dann stellte der VfL-Coach sein Team in einer Auszeit um und neu ein. Die Maßnahmen griffen. Jannik Henke sorgte für viel Tempo, bewies Übersicht, ging immer wieder in die Schnittstellen der Vorsfelder Deckung und brachte diese durcheinander. Daniel Maczka kannte keine Angst vor großen Namen und glänzte mit wichtigen Toren aus dem Rückraum. „Daniel und Jannik haben einen couragierten Auftritt hingelegt und waren zusammen mit Patrick Künzler herausragend“, so Sohl.

„Ich habe ja im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so oft gespielt und war deshalb froh, mich mal zeigen zu können. Das es dann so lief, umso besser“, freute sich Daniel Maczka und hofft auf weitere Einsätze. Mit einem 9:3-Lauf nahm der VfL das Heft ab der 15. Minute in die Hand und ging mit einer 13:11-Führung in die Pause. „Das war für den Kopf unheimlich wichtig“, resümierte Sohl.

Diesen Aufschwung nahmen die Hausherren auch zu Beginn der zweiten Hälfte mit und setzten sich bis zur 43. Minute weiter auf 20:14 ab. Ein Ruhekissen war dieser Vorsprung nicht, dafür besitzt Vorsfelde einfach zu viel Qualität. Der MTV ließ mit Jannik Henke, Torben Höltje bzw. Oliver Glatz immer zwei VfLer in Manndeckung nehmen und startete die Aufholjagd. Beim 26:24 nach 58 Minuten waren die Gäste, wo Bert Hartfiel (9/2) und Yannik Schilling (5/1) am besten trafen, dann bedrohlich nah.

Der als „Joker“ eingewechselte André Brodhage bereitete dem Spuk dann aber ein Ende und setzte den Gegner mit einer sehenswerten Einzelleistung zum 27:24 (59.) „Matt“. „Nach unserer Führung haben wir dämliche Zeitstrafen bekommen und im Angriff zu schnell abgeschlossen. Den Vorsprung haben wir zu leicht her geschenkt. Das war letztendlich ausschlaggebend für die Niederlage“, kommentierte Vorsfeldes Trainer Jürgen Thiele.
VfL Hameln: Zsolt Kovacs, Tim Heisterhagen - Oliver Glatz (6), Torben Höltje (5/2), Daniel Maczka (4), Jannik Henke (3), Patrick Künzler (3), Sebastian Maczka (2), Jasper Pille (2/2), André Brodhage (1), Andreas Gödecke (1), Jannis Pille (1), Tim Jürgens, David Emmel.



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