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Handball: MTV Rohrsen vor hoher Hürde gegen Spitzenreiter HSC Hannover

Mut machen für den Primus

HAMELN-PYRMONT. Während die Handballfrauen des MTV Rohrsen in eigener Halle Oberliga-Tabellenführer HSC Hannover empfangen, muss Schlusslicht HO Handball auswärts bei der HSG Heidmark ran.

veröffentlicht am 07.03.2019 um 15:52 Uhr

Abklatschen für das Topspiel gegen Spitzenreiter HSC Hannover: Die Frauen des Handball-Oberligisten MTV Rohrsen hoffen auf den großen Coup. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Wäre der HSC Hannover in der Handball-Oberliga der Konkurrenz nicht schon weit enteilt, hätten sich die Frauen des MTV Rohrsen (Sa., 17 Uhr) mit einem Sieg gegen den souveränen Spitzenreiter tatsächlich noch einmal ernsthaft ins Titelgeschehen einmischen können. Obwohl sich das Thema bei bereits elf Punkten Rückstand längst erledigt hat, ist die Begegnung deshalb aber rein sportlich nicht weniger attraktiv – und eben auch das Topspiel der 4. Liga. Denn es geht trotzdem um sehr viel. Für den Tabellendritten Rohrsen vor allem ums Prestige, für den designierten Meister um den Bestand seiner beeindruckenden Erfolgsserie. Denn bis dato konnte noch kein Gegner den HSC in dieser Saison in die Knie zwingen. 16 Siege und nur drei Unentschieden sind zweifellos eine hohe Hypothek für den MTV.

Da erwacht automatisch der Ehrgeiz, dem Primus unbedingt die erste Saisonniederlage beizubringen. „So ist auch der Plan“, gibt Trainer Carem Griese Einblicke. Also Mut machen für den Meister in spe und demonstrieren, dass auch in der Sporthalle Hohes Feld sehr guter Handball gespielt wird. Bis auf die Niederlage gegen TuS Hollenstedt klappte das eigentlich auch immer ganz gut. Beim 19:29 im Hinspiel stand der MTV seinerzeit in Hannover allerdings auf verlorenem Posten. Doch erstens war das auswärts und zweitens ist das längst Geschichte. Jetzt zählt nur noch das Rückspiel. Und da soll er nun unbedingt gelingen: Der große Coup. Damit der vielleicht Realität wird, benötigt Carem Griese aber unbedingt seinen kompletten Kader.

Der Trainer hat aber im Vorfeld schon einmal nachgezählt und gibt Entwarnung: „Ich gehe davon aus, dass wir mit dem gleichen Kader wie gegen Hessisch Oldendorf ins Spiel gehen.“ Für den war die Aufgabe dort zwar etwas einfacher, das MTV-Selbstbewusstsein weiter gestärkt hat der Derbysieg aber allemal.
HSG Heidmark – HO Handball (Sa., 19.30 Uhr). „Wir fahren nirgendwo hin, um zu verlieren. Wir wollen definitiv noch Punkte holen und werden jedes Spiel sportlich angehen“, hofft Trainer Frank Käber weiterhin auf eine Überraschung. Nichts ist schließlich unmöglich, auch wenn der Klassenerhalt immer unrealistischer wird. Denn die Tabelle lügt nicht: Heidmark ist nach 19 Spielen (24:14 Punkte) Tabellenvierter und HO Handball Schlusslicht (3:35). Die Favoritenrolle ist damit klar verteilt.



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