weather-image
10°
×

MTV Braunschweig heute am Rosenbusch

Mudrow lässt die „Löwen“ los

Hessisch Oldendorf. Mit Volker Mudrow lässt sich mal wieder ein alter Bekannter im Weserbergland blicken. Beim VfL Hameln war er als Spieler und Trainer in der Handball-Bundesliga aktiv, mit dem TBV Lemgo holte er als erfolgreicher Trainer sogar den deutschen Meistertitel (2003) und gleich zweimal den EHF-Pokal (2006/2010) ins Lipperland. Heute (19 Uhr) lässt er in der Hessisch Oldendorfer Halle am Rosenbusch die „Löwen“ los.

veröffentlicht am 21.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Autor:

Seit Dezember 2013 trainiert „Mu“, wie ihn seine Freunde schon in Hameln nannten, die Verbandsliga-Handballer des MTV Braunschweig. Und mit dem Verein, bei dem vor mehr als 30 Jahren einmal seine Karriere begann, hat er in dieser Saison ein großes Ziel. Der Aufstieg in die Oberliga ist mit dem MTV, bei dem natürlich der berühmte Braunschweiger Löwe auf dem Trikot nicht fehlen darf, ist neun Spieltage vor Saisonende schon so gut wie perfekt. Deshalb will der 19-fache Ex-Nationalspieler mit seiner bestens aufgestellten Truppe, die in dieser Saison erst einmal (33:35 in Barsinghausen) verlor, auch am Rosenbusch die Punkte einsacken. Unterstützt von zahlreichen Fans, die mit dem Bus anreisen. Übrigens Essen und Trinken inklusive.

Im Hinspiel (34:18) war es eine klare Angelegenheit, diesmal schätzt Mudrow die Aufgabe unangenehmer ein: „Die Heimstärke der HSG hat sich herumgesprochen. Und auch die enge Halle soll durchaus gewöhnungsbedürftig sein.“ Vom Durchmarsch in die Regionalliga will Volker Mudrow, der sich nach seiner Trainertätigkeit bei Eintracht Hildesheim 2012 aus dem Bundesliga-Geschäft völlig zurückgezogen hat, nichts hören: „Wir wollen erst mal in die Oberliga aufsteigen. Und da müssen wir uns neu orientieren.“ Ein Mann der großen Worte ist Mudrow immer noch nicht. Er kommt, wie schon in seiner Hamelner Zeit, weiterhin kurz, knapp und bündig auf den Punkt.

HO-Trainer Carem Griese weiß, dass seine Mannschaft „eine gehörige Portion Glück braucht“. Die Hessisch Oldendorfer, die durch ihre zuletzt oft wechselnden Aufstellungen schon als „Wundertüte der Liga“ gelten, haben nichts zu verlieren. „Mit einer besonderen Taktik, großem Kampfgeist und unbedingtem Einsatz wollen wir das Unmögliche möglich machen“, hofft Griese.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige