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Handball: Sechs Tore beim Hamelner 24:22-Sieg in Soltau / Torhüter Kovacs trifft

Mit Evert geht es auch ohne „Patte“

SOLTAU. Wen interessiert noch die von vielen Handballern so heiß geliebte „Patte“, wenn es einen Johannes Evert gibt. Beim Oberligisten VfL Hameln im Moment wohl niemanden. Denn wenn er auf dem Parkett steht, dann läuft es auch ohne Kleber.

veröffentlicht am 15.01.2017 um 11:07 Uhr

Johannes Evert
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Erst in Wittingen – nun auch beim 24:22 (14:12)-Erfolg in Soltau. Abermals avancierte Spezialist Evert mit sechs Toren zum Matchwinner und unterstrich damit nachhaltig seine großen Fähigkeiten. Der eigentliche Torjäger der Landesligareserve hat den Ball auch ohne Hilfsmittel immer fest im Griff, denn am Heimspielort des VfL II in der Sporthalle Nord ist Kleber nicht erlaubt. „Letzte Saison haben wir drei von vier Punkten ohne Patte geholt. Jetzt haben wir in Wittingen und Soltau die Maximalausbeute geholt. Bei Johannes müssen wir uns bedanken“, lobte Sohl seinen Hauptdarsteller und war froh, dass sich sein taktischer Griff in die Trickkiste damit auszahlte. Zweiter Garant für den neunten Hamelner Saisonsieg war Torhüter Zsolt Kovacs. Er konnte seine überragende Leistung sogar mit einem Treffer krönen. Der VfL zog zwar auf 5:1 (12.) davon, verballerte dann in der Folgzeit aber einfach zu viele Chancen. „Leider haben wir unsere Führung nicht noch weiter erhöht“, bemängelte auch Sohl, und ärgerte sich dabei vor allem über drei verworfene Siebenmeter. Fünf Holztreffer taten ein Übriges. Und so blieb Soltau fast zwangsläufig immer in Reichweite. Nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Hameln zog von 14:12 auf 17:13 davon, gab diesen Vorsprung aber wieder aus der Hand. Und plötzlich stand es nur noch 19:18 (46.). „Es wurde dann noch ein kleines Bisschen eng“, gab Sohl zu. Doch Johannes Evert und seine Mitstreiter behielten kühlen Kopf und retteten den Sieg über die Zeit. „Ein Sieg für die Moral. Jetzt haben wir endlich aus den Köpfen bekommen, dass man ohne Patte nichts gewinnen kann“, zog Sohl Bilanz.
VfL Hameln: Johannes Evert (6), Torben Höltje (5), Oliver Glatz (4), Sebastian Maczka (3), Jannik Henke (2), Zsolt Kovacs (1), Daniel Maczka (1), Jannis Pille (1), Jasper Pille (1). ro/awa



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