weather-image
×

Platz zwei ist das Ziel / VfL in Nienburg

Mit dem Platz an der Sonne hat Koß nichts im Sinn

Handball (jko). Auch nach der ersten Saisonniederlage von TSV Hannover-Burgdorf II (29:36 gegen Vorsfelde) beschäftigt sich der VfL Hameln (40:8 Punkte) nicht mit dem Platz an der Sonne in der Oberliga. „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Burgdorf hat immer noch sechs Punkte Vorsprung und gegenüber uns ein um 80 Treffer besseres Torverhältnis. Die werden sich den Spitzenplatz sechs Spieltage vor Schluss nicht mehr nehmen lassen“, ist sich VfL-Trainer Sönke Koß sicher, und er betont, „dass unser Ziel der zweite Platz bleibt“. Das wäre für den VfL-Coach auch ein Top-Resultat.

veröffentlicht am 20.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

Auf dem Weg zur angepeilten Vizemeisterschaft steht dem VfL am Sonnabend (19.30 Uhr) die Auswärtsaufgabe bei der HSG Nienburg bevor. In Bestbesetzung soll die Erfolgsserie fortgesetzt und der neunte Sieg in Folge eingefahren werden. Koß erwartet einen kampfbetonten Schlagabtauch: „Gegenüber dem Heimsieg gegen Rosdorf müssen wir uns aber steigern und weniger Fehler machen, denn Nienburg ist sehr heimstark und favorisiert wie wir den schnellen Ball.“ Der 35-jährige Trainer freut sich zudem auf das Wiedersehen mit Nienburgs Trainer Claas Wittenberg. Die beiden Handball-Experten drückten schon gemeinsam die Studienbänke in den Hörsälen.

Nienburg rangiert mit 16:30 Zählern – davon wurden 10:12 in eigener Halle eingefahren – auf Platz elf und hat sich in den letzten Wochen stabilisiert. Trotz fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist man bei der HSG nicht aller Sorgen ledig. „Zum sicheren Klassenerhalt fehlen uns noch zwei Siege. Auch wenn die Trauben sehr hoch hängen, bietet sich dazu gegen Hameln die nächste Gelegenheit“, meint Wittenberg, der eine Außenseiterchance gegen den VfL darin sieht, „dass wir völlig befreit aufspielen können“.

Schon in der vergangenen Saison ließ der VfL in Nienburg beim 31:31 einen Punkt liegen. Ein Ergebnis, mit dem die HSG erneut zufrieden wäre. Die größte Gefahr droht dem VfL über die Flügel, wo Rechtsaußen Manuel Rasch (93/5 Tore) und Linksaußen Sebastian Nülle (82/18) – davon allein 17 Treffer beim 37:30-Auswärtssieg in Himmelsthür – von Regisseur Steffen Kaatze glänzend in Szene gesetzt werden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt