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Jugendhandball: Landesliga-Titel auch für die B-Juniorinnen der JSG Weserbergland

Meisterliche Mädels

HAMELN-PYRMONT. Die C-Mädels der JSG Weserbergland machten es vor, die B-Juniorinnen legten in der Landesliga nach. Mit dem 21:14 (8:6)-Heimerfolg gegen den schärfsten Kontrahenten HSG Plesse legte das JSG-Team den Grundstein, nach dem 27:14-Erfolg bei der HSG Liebenburg-Salzgitter war der zweite Meistercoup perfekt.

veröffentlicht am 03.04.2017 um 21:17 Uhr

Kollektives Jubeln nach dem Gewinn des Landesmeister-Titels – die B-Juniorinnen der JSG Weserbergland mit Trainer Stephan Kutschera. Foto: pr
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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So machten beide Teams Stephan Kutschera zum Erfolgstrainer im ersten Jahr der Jugendspielgemeinschaft.

„Knutschi“, wie ihn nicht nur seine Spielerinnen nennen, führte die weibliche B-Jugend mit der nötigen Ruhe zum Titel. „Im richtigen Moment Stärke zeigen“, lautete sein Motto. Nach 6:4 Punkten zum Saisonstart waren die Zeichen klar auf Sieg gesetzt. 13 Spiele, 13 Siege folgten – der Express aus dem Weserbergland war einfach nicht mehr zu stoppen.

Schon beim Gipfeltreffen gegen Plesse-Hardenberg herrschte nach dem Abpfiff der Ausnahmezustand in der Emmerthaler Sporthalle. Beim Finale in Liebenburg folgte nach dem 14:13-Zwischenstand das meisterliche Schaulaufen. Mit 13:1 Toren in den letzten 18 Minuten sorgte das Erfolgsteam der JSG für einen tollen Schlussakkord.

Neben den Torjägerinnen Fiona Wienke, Lena Lönneker und Jule Warnke zählten Lena Zimmermann, Michelle Thormann, Lilly Griese, Lioba Eichmann, Merle Flügge-Kranz, Jenny Lönneker, Hanna Heinrichs, Sina Warnke sowie die Torhüterinnen Celine Koch und Laura Zimmermann zur Meistermannschaft.

Zwei Vizetitel in der Verbandsliga fuhr die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf ein. Die von Bernd Fichtner trainierten C-Mädchen landeten nach dem 28:10 (16:4)-Sieg gegen die JSG Allertal punktgleich hinter der JSG Weserbergland auf dem Silberrang. Im direkten Vergleich hatte die JSG die besseren Karten. „Wir haben trotzdem eine Supersaison gespielt“, freute sich Fichtner, der Andela Tomic (8), Lara Albrecht (6), Lizzy Koch (5) und Evelin Lammert (4) als beste Torschützinnen nannte.

Die B-Juniorinnen der HSG gaben den Meistertitel mit einer 19:20 (12:8)-Heimniederlage gegen den TV Oyten aus der Hand. Ein Sieg am Rosenbusch hätte sogar zum Verbandsliga-Titel gereicht, denn Meister Werder Bremen gönnte sich zum Abschluss eine Niederlage beim Schlusslicht Bördehandball. Dennoch zog Co-Trainer Frank Kirchmann eine positive Bilanz: „Aufgrund unseres kleinen Kaders haben wir Tolles geleistet.“ Lucie Albrecht (10) und Laura Tirschler (6) zogen am letzten Spieltag noch einmal alle Register in Sachen Tore werfen.

Die A-Juniorinnen beendeten die Verbandsliga-Saison mit einer 17:30 (7:13)-Niederlage gegen die HG Rosdorf/Grone. Laura Hohnroth (5) und Finja Krone (4) hielten als Haupttorschützinnen die Niederlage in Grenzen.

Auch bei der männlichen Jugend sprangen für die JSG Weserbergland in der Verbandsliga zwei Vizeplätze heraus. Die B-Junioren, denen Rang zwei schon vor dem Anpfiff nicht mehr zu nehmen war, überraschten am letzten Spieltag dank eines überragenden Torhüters Torben Schön mit einem 24:22 (15:8)-Sieg gegen Meister Anderten. Den zweiten Platz festigten auch die A-Junioren, denn sie ließen gegen den Nachwuchs der HF Springe beim 32:22 (17:14)-Heimerfolg nichts anbrennen. Als Haupttorschützen bewiesen Noah Wissel (12/4) und Dominik Schierholz (9) noch einmal Klasse.

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