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Großer Kampf – aber VfL unterliegt Northeim 29:32

Meister-Express rauscht auch durch Hameln

Hameln. „Das war ein großer Fight. Schade, dass unsere Mannschaft nicht belohnt wurde“, brachte Udo Wolten, Vorsitzender des VfL Hameln, die vorangegangenen 60 Minuten auf den Punkt und litt mit Oliver Glatz und Co. Nach einem hochklassigen Schlagabtausch vor 550 Zuschauern in der Afferder Sporthalle verlor der VfL Hameln das Oberliga-Gipfeltreffen gegen den Northeimer HC mit 29:32 (11:13).

veröffentlicht am 16.02.2014 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

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Autor:

von Jürgen kohlenberg

Somit konnte auch der Tabellenzweite den Meister-Express nicht stoppen. Glückwünsche zum Titel wollte Northeims Trainer Carsten Barnkothe allerdings noch nicht entgegen nehmen: „Wir sind noch nicht durch, haben noch fünf ganz schwere Auswärtsspiele. Aber es war ein ganz großer Schritt und es macht die Sache einfacher, wenn man beim direkten Konkurrenten gewinnt.“ Nach anfänglichem nervösen Abtasten entwickelte sich ein packendes Duell zweier Teams auf Augenhöhe. Eine 5:3-Führung nach neun Minuten konnten die Hausherren nicht über die erste Hälfte bringen, weil die Gäste bei der Chancenverwertung konsequenter waren und der VfL mit drei Holztreffern auch viel Pech im Abschluss entwickelte. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, weil uns die Durchschlagskraft aus dem Rückraum gefehlt hat“, analysierte Trainer Sönke Koß. Im zweiten Durchgang profitierte Northeim von der individuellen Klasse ihrer Entertainer Kai Effler (13 Tore) und Jan-Niklas Falkenhain (9/4). Das „Duo Infernale“ erzielte 22 der 32 Tore und machte den Unterschied aus.

Trotzdem ließen sich die Hamelner nie abschütteln und hatten mehrfach die Möglichkeit, das Match zu drehen. Beim Stand von 26:29 (54.) brachte der VfL drei aufeinanderfolgende Angriffe nicht im Gehäuse des starken Keepers Marcel Armgart unter. In der hoch dramatischen Schlussphase gab es noch eine doppelte Überzahl. Erst hatte Seekamp nach einer Attacke gegen Jannis Pille die Rote Karte gesehen. Kurz darauf erwischte es Effler nach der dritten Zeitstrafe. Yannic Raabe und Jannis Pille nutzten die Situation und verkürzten 80 Sekunden vor dem Ende auf 29:30. Die Sporthalle Afferde stand kurzzeitig Kopf. Doch zu mehr reichte es nicht, weil Falkenhain mit einem verwandelten Siebenmeter zum 29:31 den Sieg für die Gäste perfekt machte. Überragend beim VfL agierte Oliver Glatz als unermüdlicher Antreiber.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Glatz (9/2), Jannis Pille (7), Heemann (6), Höltje (4), Wood (2), Raabe (1), Künzler, Gödecke, Schorich, Colussi.

Ballgerangel am Kreis: der Hamelner Heiko Heemann (li.) im Duell mit dem Northeimer Kai Kühn. nls


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