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Schlecht gelaufen: die Vorrunde der Handball-Oberliga / Nur Rohrsens A-Mädchen träumen vom Finale

Mehr Schatten als Licht

Hameln. In den Vorrunden der Oberligen geht es für den Handball-Nachwuchs in die entscheidende Phase. Im Kampf um den Einzug in die Finalrunde dürfen sich von den vier heimischen Mannschaften aber nur noch die A-Juniorinnen des MTV Rohrsen gute Chancen ausrechnen.

veröffentlicht am 24.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

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„Ohne vier“, das deutet zwar eher auf ein schlechtes Blatt beim Skat hin, doch genau so schlecht könnte es auch für den heimischen Handball-Nachwuchs aussehen, wenn an den letzten Spieltagen der Oberliga-Vorrunden die Plätze für die Finalrunden vergeben werden. Neben den A- und B-Junioren des VfL Hameln starteten im August auch die A-Juniorinnen des MTV Rohrsen mit großen Hoffnungen in die Qualifikationsrunde. Allein die B-Mädchen der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf stellten keine großen Ansprüche, sie wollten einfach nur dabei sein.

Die Träume sind beim Nachwuchs des VfL längst geplatzt. Hier herrscht derzeit mehr Schatten als Licht. Vor allem die A-Junioren lieferten bislang eine dürftige Saison ab. Fünf Spiele, fünf Pleiten – das hatte sich Trainer Marc Siegesmund schon ein wenig anders vorgestellt. Er vermisst bei seinen Jungs zu oft die nötige Einstellung. Die stimmte auch am Wochenende bei der 19:24 (10:11)-Heimpleite gegen die SG Luhdorf nicht. „Selbst gegen einen so schwachen Gegner war unsere Fehlerquote viel zu hoch“, ärgerte sich der Coach maßlos. Drei Partien stehen noch aus. Wenigstens einmal will Siegesmund gewinnen. Ansonsten wäre die Vorrunde für den ehemaligen Bundesliga-Spieler ein Fiasko. Mehr Freude bereiteten ihm da schon seine am Wochenende spielfreien B-Junioren. Die haben mit der Vergabe der Finalplätze zwar auch nichts zu tun, gingen aber schon dreimal als Sieger vom Platz und zeigten sogar dem souveränen Spitzenreiter Eintracht Hildesheim die Krallen.

Fröhliche Gesichter gab es bislang nur bei Rohrsens A-Mädchen. Natürlich auch bei Trainer Oliver Duus, denn im Hohen Feld darf man nach dem 24:13 (14:8)-Heimsieg gegen den HSC Hannover vom Einzug in die Endrunde träumen. Mit 10:2 Punkte rangieren die MTV-Mädchen gleichauf mit der HSG Badenstedt an der Tabellenspitze. Doch zwei Spieltage vor Anschluss der Vorrunde ist das Team um Torjägerin Elena Duven – die es auch gegen den HSC neunmal krachen ließ – noch nicht durch. Denn die beiden wichtigsten Spiele gegen Spitzenreiter Badenstedt und den Tabellendritten TV Oyten stehen noch aus. „Ein Sieg wird uns auf jeden Fall reichen“, hat Oliver Duus schon nachgerechnet.

Janis Dohme vor dem Tor des Gegners – doch bei den die A-Junioren des VfL Hameln lief es in der Oberliga-Vorrunde nicht immer alles nach Plan. awa

Hessisch Oldendorfs B-Mädchen hatten bislang zwar erst ein Erfolgserlebnis, aber trotzdem jede Menge Spaß in der höchsten Spielklasse. So auch am Sonntag trotz der 17:18-Heimniederlage gegen den Rangzweiten HSG Nienburg. Die Mannschaft von Coach Jürgen Huch – das mit Abstand jüngste Team der Liga – plant bereits für die Saison 2016/17. Dann hat Jürgen Huch deutlich höhere Ziele: „Da wollen wir oben richtig angreifen.“



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