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VfL Hameln gegen Großenheidorn: Andreas Gödecke und Milan Djuric im Blickpunkt

Letztes Duell der Kumpel

Hameln. Das Treffen zweier alter Bekannter sorgt am Samstag (19.15 Uhr) in der Sporthalle Afferde für Spannung. In der Handball-Oberliga spielt der Ex-Pyrmonter Andreas Gödecke mit dem VfL Hameln gegen den MTV Großenheidorn, wo mit Milan Djuric ebenfalls ein ehemaliger Pyrmonter auf Torjagd geht.

veröffentlicht am 20.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Wenn heute (19.15 Uhr) der MTV Großenheidorn zum Oberliga-Duell gegen den VfL Hameln in die Sporthalle Afferde kommt, hat VfL-Kreisläufer Andreas Gödecke kein gutes Gefühl: „Großenheidorn ist unberechenbar. Nicht nur für mich ist der MTV die Wundertüte der Liga.“ Richtig rund lief es zuletzt bei keinem der beiden Vereine. Zwei Pleiten in Folge weist die Bilanz auf.

Routinier Andreas Gödecke verbindet mit Großenheidorn eine ganz besondere Beziehung. Bei den Handballern vom Steinhuder Meer zieht seit Jahren sein ehemaliger Bad Pyrmonter Teamkollege Milan Djuric die Fäden im Rückraum. Gemeinsam trugen sie in der Kurstadt das MTV-Trikot, als B-Jugendliche sogar in der Oberliga Niedersachsen. Heute schließt sich der Kreis zum letzten Mal. Denn Djuric wird zum Ende der Saison die Handballschuhe an den Nagel hängen. Deshalb hat sich Großenheidorns Torjäger, der in dieser Saison mit fast 120 Treffern erneut zu den fünf besten Oberliga-Torschützen zählt, bei seinem letzten Duell gegen seinen langjährigen „Kumpel“ Gödecke einiges vorgenommen.

Im Hinspiel gewann der VfL zwar mit 29:28, trotzdem wird die heutige Partie kein Selbstläufer. Das Duell der beiden Ex-Pyrmonter könnte zur Schlüsselrolle werden. Andreas Gödecke, seit Wochen für die nötige Stabilität in Hamelns Abwehr zuständig, weiß genau, dass sein ehemaliger Mitstreiter kaum zu stoppen ist: „Der ist nie leicht in den Griff zu bekommen. Er ist im Spiel sehr variabel und beherrscht zahlreiche Wurfvarianten bestens.“ Vielleicht kann Gödecke das Duell der Pyrmonter ja trotzdem für sich entscheiden.

Neben Großenheidorns Torgaranten bereiten den VfLern aber noch drei weitere Dinge Probleme. Hinter dem Einsatz von Tim Otto und Jasper Pille (beide Grippe) stand gestern ebenso ein Fragezeichen wie hinter dem erkrankten Trainer Henning Sohl. Für ihn leitete Torben Höltje zuletzt die Trainingseinheiten. Egal, ob der Trainer heute auf der Bank sitzt oder nicht, seinen Spielern hat er bereits eine klare Ansage mit auf den Weg gegeben: „Als Mannschaft müssen wir noch enger zusammenrücken.“kf



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