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Heimdebüt für VfL-Coach Sönke Koß

Lehrte kommt! Glatz & Co. heiß auf das Top-Spiel

Handball (jko). Verlieren verboten! Nach der knappen Auftaktniederlage in Vorsfelde steht der VfL Hameln im ersten Heimspiel der neuen Oberliga-Saison gleich unter Druck. Doch mit dem Drittliga-Absteiger Lehrter SV stellt sich heute (19.15 Uhr, Halle Nord) ein Gegner vor, der keinesfalls von Pappe ist und ebenfalls zum Kreis der Meisterschaftsanwärter zählt. Trainer Sönke Koß hat den ersten Auftritt mit seinen Schützlingen im Training intensiv aufgearbeitet und muss lediglich auf Björn Schubert (Kreuzbandriss) verzichten.

veröffentlicht am 10.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

Die Erkenntnis, dass die Pleite überflüssig wie ein Kropf war, bringt allerdings auch nachträglich keine Punkte mehr. „In Vorsfelde haben wir nicht unseren besten Tag erwischt, konnten unser schnelles Spiel nicht umsetzen und hatten zu wenig erfolgreiche Abschlüsse aus dem Rückraum“, blickt der Chefcoach zurück, ist aber überzeugt, „dass wir auf einem guten Weg sind und aus den Fehlern gelernt haben“.

Der Lehrter SV, der dem VfL in der Saison 2009/10 den Titel wegschnappte, startete mit einem 23:19-Sieg gegen Neuling TuS GW Himmelsthür in die Saison. Trainer Koß schreckt das wenig: „Wir sind steigerungsfähig, wollen uns auf uns selber konzentrieren und den Gegner gleich von Beginn aus einer kompakten Abwehr heraus unter Druck setzen.“ Betreuer Reiner Glatz appelliert zudem an die Disziplin: „Unnötige Zeitstrafen wegen Meckereien wie am letzten Wochenende können wir nicht gebrauchen. Da müssen wir mental cleverer sein.“

Die Gäste werden auch nach dem Abstieg von Taktik-Fuchs Lutz Ewert trainiert. Mit dem Torwart-Duo Mark Dyhrberg-Dahl und Timo Wegner sowie Hendrik Benkendorf, Jan-André Block und Cord Ziemer verließen fünf Spieler den Verein. Adäquater Ersatz konnte aber verpflichtet werden. Mit dem talentierten Mario Appel (bisher TVE Sehnde), der beim Auftaktsieg eine super Leistung zeigte, und Routinier Moritz Meyer steht ein starkes Torhüter-Duo zur Verfügung. Von der SG Hohnhorst-Haste kam Rechtsaußen Fabian Dönitz, vom MTV PE Celle Linkshänder Nicolas Baris und vom Drittligisten HF Springe Mike Hairston. Und vor dem 34-jährigen ehemaligen Bundesliga-Profi (TBV Lemgo, Eintracht Hildesheim) muss sich der VfL in Acht nehmen. Denn der 1,94 Meter große Handballer kann mit seinen beidbeinigen Sprungwürfen jede Deckung in ihre Einzelteile zerlegen.



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