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VfL-Regisseur wird an der Schulter operiert und fällt monatelang aus

Lange Pause für Höltje

Hameln. Hiobsbotschaft für den Handball-Oberligisten VfL Hameln: VfL-Regisseur Torben Höltje wird an der Schulter operiert und fällt wohl mindestens ein halbes Jahr aus.

veröffentlicht am 26.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

Beim 35:29-Auswärtssieg in Alfeld trat Höltje für lange Zeit letztmalig als Torschütze und Spielgestalter in Erscheinung. Schon am Freitag muss sich der Regisseur im Agnes-Karll-Krankenhaus in Laatzen einer unumgänglichen Operation an der linken Schulter unterziehen. „Seit ich mir vor etwas mehr als einem Jahr mal die Schulter ausgekugelt habe, habe ich permanent Probleme. Da es nicht der Wurfarm war, konnte ich zwar im Angriff noch spielen, aber Abwehr ging überhaupt nicht mehr“, erzählt der 25-Jährige von seinem Leiden.

Bei dem notwendigen Eingriff in der Fachklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin wird zum einen die Gelenkkapsel repariert und gestärkt, zum anderen werden aus der Gelenkpfanne abgelöste Knochenstückchen und Knorpelablagerungen entfernt. In den ersten sechs Wochen nach der Operation wird die Schulter mit einer Schiene komplett ruhig gestellt. Danach beginnen die Reha-Maßnahmen. „Insgesamt werde ich etwa sechs bis sieben Monate auf Handball verzichten müssen“, sagt Höltje und hofft „im Verlauf der Hinrunde 2014/15 wieder mitmischen zu können“. Beim nächsten Auswärtsspiel in Dingelbe am Samstag muss auch Florian Backhaus nach seiner Roten Karte in Alfeld passen. Der 32-Jährige soll im Verlauf eines Gerangels seinen Gegenspieler Kai Krumsiek angespuckt haben. Das Strafmaß für Backhaus kann sich zwischen einer Sperre von zwei Spielen bis hin zu maximal einem Monat bewegen. Da mit Jannik Henke, Marcel Engelhard, Thorben Kanngießer und Jasper Pille die Langzeitverletzten weiterhin nicht zur Verfügung stehen, muss Trainer Sönke Koß den Ausfall von insgesamt sechs Spielern verkraften. jko



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