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Emmerthal feiert 24:21 gegen Vinnhorst / Winter-Wetter stoppt TC: Keine Reise zum Topspiel

Kutschera atmet auf: „Hauptsache gewonnen“

Handball (ro/mic). Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für die Hessisch Oldendorfer Herren beim noch verlustpunktfreien Landesliga-Spitzenreiter Eintracht Hildesheim II. Mit der 25:31-Niederlage konnte Trainer Carem Griese am Ende aber noch leben: „Wir waren in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe. Erst eine zehnminütige Schwächephase nach der Pause hat uns das Genick gebrochen.“

veröffentlicht am 09.12.2012 um 20:26 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

Zwar gab es schon bei der Anreise im Schneetreiben Probleme, das Griese-Team steckte die verspätete Anreise allerdings gut weg und lieferte die ersten 30 Minuten (10:14) eine konzentrierte Leistung ab. Danach lief dann aber nicht mehr viel und die cleveren Hildesheimer gestatteten den Gästen lediglich noch ein paar Ergebniskorrekturen. Jan-Thorben Weidemann avancierte mit elf Treffern zum herausragenden Schützen. Erleichtert war Emmerthals Handball-Chef Stephan Kutschera nach dem 24:21-Heimsieg gegen TuS Vinnhorst. Sein Fazit: „Hauptsache gewonnen!“ Die Abwehr der Emmerthaler hat – im Gegensatz zur 24:37-Pleite eine Woche zuvor in Anderten – laut Kutschera diesmal einen richtig guten Job gemacht: „Und im Angriff haben wir das beste aus unseren Möglichkeiten gemacht, denn so langsam gehen uns die Spieler aus.“ Erfolgreichste TSG-Torschützen waren Tobias Brackhahn (6) und Christian William, der alle fünf Strafwürfe verwandelte.

In der WSL-Oberliga der Frauen erarbeitete sich die HSG Lügde/Pyrmont einem 20:18-Erfolg gegen den Vorletzten Schaumburg-Nord II und brachte sich damit in die richtige Stimmung für das anstehende Kreisderby am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen den TC Hameln. In einer von vielen Fehlern gekennzeichneten Begegnung waren Carina Behn (3), Astrid Behde (4) und Daniela Henning (7) die besten Werferinnen im Pyrmonter Team. Die TSG Emmerthal unterlag beim SV Warmsen mit 18:23 und bleibt damit weiterhin im Mittelfeld hängen.

Gar nicht erst los fuhr der Tabellenzweite TC Hameln und ließ das für gestern Abend angesetzte Spitzenspiel beim Tabellenführer MTV Großenheidorn II kurzfristig sausen. „Wir hätten gerne gespielt, aber die Sicherheit der Spielerinnen geht bei diesen schlechten Straßenverhältnissen vor. Die lange Fahrt mit unserem Bulli war allen einfach zu riskant“, begründete Trainer Danilo Loncovic den Verzicht. Auch wenn der Gegner vom TC Hameln rechtzeitig informiert wurde, die Punkte sind wohl futsch.



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