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Mittelhandbruch: Rückraumspieler des VfL wird heute operiert / Auch Colussi verletzt

Künzler macht jetzt den Schorich

Hameln. Eine Saisonvorbereitung ist auch immer die Zeit, wo viel ausprobiert wird und die unterschiedlichsten Variationen getestet werden. Doch diese Umstellung hätte sich Henning Sohl, Trainer des Handball-Oberligisten VfL Hameln, gerne erspart. Arnold Schorich und Rückkehrer Dominik Niemeyer waren fest für den linken Rückraum eingeplant und sollten in Personalunion den Weggang von Jannis Pille kompensieren. Doch jetzt kommt es alles ganz anders, denn Arnold Schorich zog sich – wie berichtet – im Training einen Bruch der linken Mittelhand zu. Der 22-jährige Rückraumspieler wird heute operiert und fällt – je nach Heilungsverlauf – acht bis zwölf Wochen aus. „Das ist überaus schade und ein bitterer Rückschlag für Arnold. Er war auf einem sehr guten Weg und hat in der bisherigen Vorbereitung viel gearbeitet. Drücken wir ihm die Daumen, dass er schnell wieder fit wird“, sagte Henning Sohl.

veröffentlicht am 26.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

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Der Trainer wird jetzt Abwehrchef Patrick Künzler auf Halblinks einbauen. Beim Testspiel-Wochenende lief das auch schon ganz ordentlich. Das Turnier um den Allianz-Cup in Rehden beendete der VfL als Dritter. In der Vorrunde folgte dem souveränen 18:13 (8:7)-Sieg gegen den westfälischen Oberligisten TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck eine deutliche 8:18 (4:6)-Niederlage gegen den Drittligisten und späteren Turniersieger VfL Fredenbeck. Als Gruppenzweiter trafen Heemann und Co. dann auf die HSG Barnstorf-Diepholz. Mit einem starken Auftritt sicherte sich der VfL durch ein 20:16 (11:7) gegen den Nordsee-Oberligisten den dritten Platz.

„Insgesamt waren das gelungene Spiele von uns. Einzig gegen Fredenbeck haben wir völlig den Faden verloren, wobei der VfL aber aufgrund des früheren Saisonstarts von der Vorbereitung deutlich weiter war“, analysierte Teamsprecher Reiner Glatz. Als erfolgreichste Torschützen traten Florian Backhaus (10), Oliver Glatz (8), Sebastian Maczka (6) und Heiko Heemann (4) in Erscheinung. Am Sonntag gab es dann noch einen lockeren 34:24 (16:11)-Erfolg beim westfälischen Verbandsligisten TSV Hahlen. „Der Klassenunterschied war deutlich zu merken. Wir haben hohes Tempo gespielt, haben eine stabile Abwehr gestellt und sind viele Gegenstöße gelaufen“, zog Reiner Glatz ein positives Fazit. Insbesondere die jungen Spieler konnten sich auszeichnen. Im Tor überzeugte über 60 Minuten Yannick Rüter. Georg Brendler erzielte auf Linksaußen zwölf Tore, Sebastian Maczka netzte auf der rechten Außenbahn siebenmal ein. Dazu überzeugten Patrick Künzler und Andreas Gödecke (je 4).

Einziger Wermutstropfen: Nils Colussi verdrehte sich das Knie und musste früh ausgewechselt werden. Wie schlimm die Verletzung ist, konnte Glatz gestern noch nicht sagen: „Wir müssen erst die nächsten Tage abwarten.“ Eine genaue Diagnose gebe es noch nicht.



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