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Emmerthal 21:20 gegen Herrenhausen

Krampf, Kampf und zwei Punkte

Emmerthal. „Schön ist was anderes“, musste auch Emmerthals Trainer Christian Raddatz nach dem Landesliga-Duell seiner TSG-Handballer gegen die HSG Herrenhausen-Stöcken zugeben. Doch mit einem schwer erkämpften 21:20 (9:11) war er absolut zufrieden, denn mit dem Zittersieg wurde die Tabellenführung verteidigt.

veröffentlicht am 20.10.2013 um 20:40 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Von Beginn an bestimmten vor mehr als 250 Zuschauer drei Dinge das Spiel: Kampf, Krampf und Hektik. Griffig zeigten sich lediglich die Abwehrreihen, die gingen auf beiden Seiten richtig zur Sache. Dagegen war die Anzahl der unnötigen Ballverluste auf beiden Seiten ebenso miserabel wie die absolut schlechte Trefferquote. Und das nicht nur weil die Torhüter – Andrew Treuthardt bei der TSG und Sebastian Voss bei den Gästen – einen Klassetag erwischt hatten, sondern weil sich die Angreifer vor beiden Toren an Fehlwürfen überboten. Bei Christian Raddatz kam nach der 17:13-Führung (48. Minute) erstmals Hoffnung auf, dass seine Mannschaft die Partie über die Zeit bringen könnte. Doch weit gefehlt. Hektik und Fehlwürfe kehrten bei Brackhahn und Co. ganz schnell wieder zurück. Nach dem 19:18 hielt neben Keeper Treuthardt vor allem Routinier Marek Staniszewski die beiden Punkte fest. Erst verwandelte er einen Siebenmeter, dann traf er von der rechten Außenposition.

Emmerthal: Treuthardt, Andrejew – Ostermann, Rotmann (2), Reinecke (2), Müller, Lity, Owczarski (2), Beims (2), Brackhahn (6/2), Niemann (3), Wahl (2), Staniszewski (2), Spickermann.



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