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3. Liga: Für Rohrsen zählen gegen Bad Salzuflen nur zwei Punkte

Kräftig zupacken im Duell der Abstiegskandidaten

Hameln. Das Abstiegsgespenst schwebt ein ins Hohe Feld! Und davor zittern, wenn Drittligist MTV Rohrsen heute im Hohen Feld gegen den Tabellennachbarn Handball Bad Salzuflen aufläuft, gleich beide Mannschaften. Viel erzählen muss Rohrsens Trainer Mike Bezdicek vor dem Anpfiff (17.30 Uhr) sicher nicht, die prekäre Situation mit derzeit 9:25 Punkten bereitet seinen Spielerinnen reichlich Kopfzerbrechen und die deutliche 27:37-Abfuhr im lippischen Norden ist nicht vergessen. Es kann also nur besser werden.

veröffentlicht am 14.02.2014 um 17:36 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

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Mit 27 Treffern könnte Rohrsens Trainer sicher auch heute gut leben, doch gelöst werden muss vor allem das Abwehrproblem. 37 Bälle wollen Rohrsens Torhüterinnen Michaela Schostag und Melanie Traege nicht noch einmal aus dem Netz fischen. Um das zu verhindern, muss die Abwehr vor allem gegen den Rückraum der Gäste – in der vergangenen Saison noch als „Knetterheidis“ in der Liga bekannt – kräftig zupacken. „Wir haben es in der Hand“, sagte Bezdicek vor dem wichtigen Heimspiel. „Und wir müssen mutig spielen.“ Dazu braucht der MTV drei Dinge zum Sieg: Einsatz, unbedingten Siegeswillen und ein bisschen Glück. „Und das kann man erzwingen“, machte der Trainer seinen Spielerinnen klar.

Salzuflen setzt vor allem auf Routine und Wurfgewalt von der bundesligaerfahrenen Kateryna Lippert, Kathrin Hill und der Ungarin Edit Ilyes. Dazu wirbelt Elena Reuschel, die auch die Abwehr im Griff hat. Sie ist „kein Kind von Traurigkeit“, denn die bei der HSG Pyrmont/Lügde groß gewordene Kreisläuferin rangiert in der Sünderdatei der 3. Liga mit drei Roten und 14 Gelben Karten sowie 22 Zeitstrafen klar auf dem Spitzenplatz.

Doch Salzuflen reißt auch keine Bäume aus. Bei Oldenburg II gab es zuletzt eine 20:40-Abfuhr. Genau dieses Resultat sollte Rohrsens Frauen heute den besonderen Schub verpassen, denn die knüpften dem ungeschlagenen Spitzenreiter immerhin den bislang einzigen Punkt ab – mit einer taktischen Meisterleistung.kf



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