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VfL Hameln hofft auf Wende gegen Hohnhorst/Haste

Koß will Mini-Krise beenden

Hameln. Zwei Niederlagen in Serie – Handball-Oberligist VfL Hameln hat zweifellos eine Mini-Krise. Nun will der Tabellenzweite am Sonnabend (19.15 Uhr) in der Sporthalle Afferde gegen die SG Hohnhorst/Haste aber wieder in die Spur zurückkehren. In eigener Halle ist der VfL noch ungeschlagen und Siege sind bekanntlich immer noch die beste Medizin gegen ein angeknackstes Selbstbewusstsein. Dieses Erfolgsrezept soll auch den Hamelnern wieder auf die Beine helfen.

veröffentlicht am 08.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

„Ich bin wirklich froh, dass wir ein Heimspiel haben und vor eigener Kulisse die Wende herbeiführen können. Aber machen wir uns nichts vor, es wird eine verdammt schwere Aufgabe“, orakelt Trainer Sönke Koß. Der 36-Jährige war in dieser Woche mehr denn je als Psychologe gefordert und gab zu: „Wir haben Klartext gesprochen und versucht, die Köpfe freizubekommen!“ Klar, dass auch die Fehler analysiert und intensiv aufgearbeitet wurden. Während man in Soltau noch verlieren kann, bezeichnete Koß die Pleite von Nienburg als „völlig unnötig“. Dennoch macht der Chefcoach seinen Schützlingen und den Fans Mut: „Es bringt nichts, jetzt Trübsal zu blasen. Wir stecken den Kopf keinesfalls in den Sand und wir dürfen diese bislang so erfolgreiche Saison nicht einfach liegen lassen. Das wäre das falsche Signal.“

Von einem gewissen Druck, der auf ihm und seinem Team lastet, lässt sich Koß nicht verrückt machen: „Wir müssen zeigen, dass wir mit Druck umgehen können. Es zeichnet ein Spitzenteam aus, wenn man aus solch einer Situation wieder herauskommt.“ Damit das gelingt, muss der VfL wieder mehr Druck aus dem Rückraum entwickeln und Torgefahr ausstrahlen. Hier lag in den letzten 14 Tagen ganz klar das Manko. Für die richtungsweisende Partie steht der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich hinter dem Einsatz von Tobias Walter steht noch ein Fragezeichen. Der Rechtsaußen laboriert an muskulären Problemen im Oberschenkel.

Hohnhorst hat sich mit einer beeindruckenden Serie von 13:3 Punkten in den letzten Wochen aller Abstiegssorgen entledigt. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit dem Ex-Hamelner Sebastian Reichardt.



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