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Oberligist Hameln verliert Spitzenspiel gegen SV Alfeld mit 27:31 / Torhüter Kinne entnervt

Koß von den Socken: VfL erst hui, dann pfui

Handball (jko). Es war alles angerichtet für das Oberliga-Topspiel. Über 400 Zuschauer sorgten in der Halle Nord für eine prächtige Kulisse und prima Stimmung, doch dann erwies sich ausgerechnet der VfL Hameln zuhause als Spielverderber. Nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit verlor der VfL das Derby gegen den SV Alfeld völlig verdient mit 27:31 (17:14) und kassierte damit die zweite Saisonniederlage. Die Serie von zuvor fünf Siegen in Folge fand ein jähes Ende.

veröffentlicht am 06.11.2011 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:21 Uhr

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Trainer Sönke Koß hatte das Match vorher zur Standortbestimmung erklärt. Entsprechend ernüchtert war der Chefcoach nach Spielende: „Das war absolut unbefriedigend. Als Spitzenmannschaft dürfen wir uns das Heft so nicht aus der Hand nehmen lassen.“ Bitter, dass mit Frank Rosenthal eine wichtige Alternative für das Tor fehlte. Der Routinier laboriert an einer Einblutung im rechten Handgelenk, musste nach dem Aufwärmen resigniert abwinken: „Es geht nicht.“

Andreas Kinne war also zwischen den Pfosten quasi auf sich alleine gestellt, nach 48 Minuten und vielen unglücklichen Gegentreffern aber völlig entnervt, sodass Rosenthal in der Schlussphase doch noch ins Tor ging, hinterher aber gleich wieder zum Eisbeutel griff. Dass der Treffer zum 18:14 von Marcel Engelhard unmittelbar nach Wiederanpfiff die letzte gelungene Aktion sein sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Denn danach verlor der VfL total seine Linie, ließ sich von einer aggressiver zupackenden Alfelder Deckung und einem starken Michael Edler im Tor den Schneid abkaufen – teilweise sogar vorführen. In 17 Minuten brachten die Hamelner gerade einmal drei Tore zustande. „Der Einbruch ist mir rätselhaft“, war Koß völlig von den Socken. Bereits nach 36 Minuten hatte Alfeld beim 19:19 den Rückstand egalisiert, um sich dann kontinuierlich abzusetzen und dem VfL nicht mehr den Hauch einer Chance zu lassen. Bester Alfelder Werfer war Benjamin Jentsch (8).

VfL Hameln: Kinne, Rosenthal; Pille (10), Höltje (6/3), Heemann (5), Glatz (3), Hylmar (1), Engelhard (1), Wood (1/1), Schubert, Henke, Künzler, Emmel, Kanngießer.

Kampf um den Ball: Hamelns Patrick Künzler (rechts) nimmt Alfelds Andreas Lück in die Zange.

Foto: nls



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