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VfL Hameln nur 29:29 gegen Alfeld

Koß stinksauer – Gastgeschenk für Siegesmund

Handball (jko). Die VfLer bedröppelt, die Alfelder im Jubelrausch. Das 29:29 (16:11) im Oberliga-Spitzenspiel kam für die Hamelner einer gefühlte Niederlage, den Handballer von der Leine einem Sieg gleich. Die Hausherren gaben sich vor über 400 Zuschauern als großzügiger Gastgeber und schenkten Alfelds neuem Trainer Marc Siegesmund zum Einstand gleich einen Punkt.

veröffentlicht am 23.09.2012 um 14:12 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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„Ich bin stinksauer. Das ist ein ganz ärgerlicher Punktverlust. Aber wir sind selbst schuld und es gibt da auch gar keine Diskussionen, das Ding hätten wir einfach über die Runden bringen müssen“, war Sönke Koß bedient. Er nannte auch die Ursachen: „Wir haben vorne zu viele Chancen vergeben und in der Deckung zu oft geschlafen.“ Nach der deutlichen Pausenführung lagen die Hamelner auch nach 54 Minuten noch mit 27:25 vorn. Dann entglitt dem VfL die Partie vollends. Trotz Überzahl in den letzten zwei Minuten und der 29:28-Führung durch Oliver Glatz (59.) kassierte man postwendend den 29:29-Ausgleich durch Laszlo Koncz (10/3 Tore), der ebenso wie Maximilian Zech (8) viel zu viele Freiheiten genoss. In den verbleibenden 35 Sekunden hatten Glatz und Dean Wood zwar noch zwei Möglichkeiten zum Siegtreffer, fanden jedoch ihren Meister im überragenden Alfelder Torhüter Laszlo Nahaj.

Die Rote Karte für Heiko Heemann (48.) nach der dritten Zeitstrafe sorgte für den Bruch im VfL-Spiel. „18 Gegentore nach der Pause sind einfach schlecht, und vorne haben wir zu viel verschossen“, ärgerte sich Rechtsaußen Marcel Engelhard über den verpassten Sieg. Alfelds Coach Marc Siegesmund hingegen war happy: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit in die Partie reingearbeitet und den Punkt erkämpft.“

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen; Glatz (8/4), Jannis Pille (7), Engelhard (5), Höltje (4), Heemann (3), Kanngießer (1), Wood (1), Künzler, Tabacu, Emmel, Jasper Pille.

Nur ein Tor –

Dean Wood verpasste in den letzten Sekunden Hamelns Siegtreffer gegen Alfeld.

Foto: nls



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