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Oberliga-Handballer des VfL Hameln empfangen heute in Afferde die HSG Nienburg

Koß sicher: „Das wird kein Spaziergang“

Handball (jko). Der Tabellendritte VfL Hameln (12:2 Punkte) will in der Oberliga auch weiterhin ungeschlagen bleiben. Dazu bedarf es im Heimspiel gegen die HSG Nienburg am Sonnabend um 19.15 Uhr in der Sporthalle Afferde allerdings unbedingt einer Steigerung im Vergleich zur Vorwoche.

veröffentlicht am 27.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

Beim nicht gerade überzeugenden 25:21 gegen den MTV Großenheidorn rettete letztendlich ein überragender Frank Rosenthal den Sieg. Doch der Torhüter kann es nicht in jedem Spiel richten. „Wir haben vorne viel zu ungeduldig gespielt und sind überhaupt nicht in die Bewegung gekommen. Das müssen wir diesmal besser machen, sonst geht der Schuss irgendwann mal nach hinten los“, weiß Spielmacher Jannik Henke. Auch Trainer Sönke Koß hat mit seinen Schützlingen im Training darauf hingearbeitet, „dass wir wieder von Beginn an unser schnelles und druckvolles Spiel aufziehen“. Dass es zuletzt etwas an Durchschschlagskraft mangelte, lag für den 35-Jährigen ursächlich daran, dass mit Jannis Pille, Oliver Glatz und Thorben Kanngießer drei Spieler grippegeschwächt in die Partie gegangen waren. „Die drei sind jetzt wieder fit, und das ist dann schon eine andere Situation“, so der Chefcoach, der sich mit seiner Truppe fest vorgenommen hat, den ohnehin schon besten Saisonstart aller Zeiten noch weiter zu zementieren. Mit der HSG Nienburg wartet laut Koß ein echter Prüfstein: „Das wird kein Spaziergang.“

Nach mäßigem Saisonstart verzeichnete das Ensemble von Trainer Claas Wittenberg zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend. Der Tabellenzwölfte (5:7 Punkte) gewann mit 26:23 beim TV 87 Stadtoldendorf, schlug den Titelfavoriten Northeimer HC in eigener Halle überraschend deutlich mit 39:24 und unterlag dem Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt nur knapp mit 34:35. „Die HSG ist auf allen Positionen gut besetzt, dazu spiel- und kampfstark. Wir müssen uns auf einiges einstellen“, orakelt Sönke Koß, der gern eine offene Rechnung begleichen würde. Im Vorjahr verlor der VfL in Nienburg kurz vor Saisonende mit 31:33 und verspielte auch die letzten theoretischen Titelchancen. Im Vergleich zum Vorjahr hat das Team um den umtriebigen Regisseur Steffen Kaatze noch an Qualität dazugewonnen. Mit Daniel Fromme vom Liga-Konkurrenten SV Aue Liebenau, Kristaps Ence vom lettischen Erstligisten Jurmalas Sports und dem 1,93 Meter großen isländischen Linkshänder Arnar Gudmundsson kamen starke Neuzugänge hinzu und erweitern die spielerischen Möglichkeiten.



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