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Hamelns Trainer und seine Ziele

Koß fordert: „Drei Siege müssen her!“

Hameln. Ende der Weihnachtspause – jetzt wird beim Handball-Oberligisten VfL Hameln wieder kräftig in die Hände gespuckt. Am Samstag (18 Uhr) beginnt für den Tabellen-Dritten mit dem Gastspiel beim Aufsteiger HSG Schaumburg-Nord wieder der Ernst des Lebens. Wir sprachen mit Cheftrainer Sönke Koß über den Stand der Dinge und seine Ziele für die Rückrunde.

veröffentlicht am 08.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

Sönke Koß, mit drei Auswärtsspielen in Serie haben Sie keinen einfachen Start ins neue Jahr vor sich. Ist das ein Problem für die Mannschaft?

Schon die erste Aufgabe wird schwierig. Die HSG Schaumburg-Nord ist ein euphorischer Aufsteiger mit einer starken Deckung. Außerdem haben die nur einen Punkt weniger als wir. Auch in Helmstedt muss man erst einmal gewinnen. Das Spiel beim Lehrter SV findet außerdem an einem Freitagabend statt und die Fahrt dorthin ist lang. Zudem haben wir in Lehrte noch nie gewonnen. Um uns in dem oberen Teil der Tabelle festsetzen zu können, müssen aber drei Siege her.

Ihr Torjäger Jannis Pille war lange Zeit verletzt, hatte aber vor Jahresfrist schon einige Einsätze. Wie beurteilen Sie denn sein momentanes Leistungsniveau?

Jannis ist auf einem guten Weg. Es gibt zwar noch einiges nachzuholen, aber er kommt langsam wieder in Topform. Er muss jetzt einfach in die Bresche springen.

Gibt es Verletzungssorgen?

Ja leider. Thorben Kanngießer ist nach seinem Bandscheibenvorfall immer noch nicht wieder einsatzfähig. Das heißt, dass der Rückraum durch diesen Ausfall noch mehr gefordert wird als sonst.

Der VfL Hameln hat eine A-Jugend in der Bundesliga. Ist der eine oder andere Youngster möglicherweise schon so weit, um in der Oberliga-Mannschaft auszuhelfen?

Natürlich ist das eine Option. Darauf arbeiten wir hin, dass unsere Jungs später in der Herrenmannschaft spielen können. Allerdings ist es doch noch ein großer Sprung von der Jugend in eine Herrenmannschaft.

Nach der Partie bei der HSG Schaumburg-Nord ist Halbzeit in der Oberliga. Was erhoffen Sie sich vom Rest der Saison?

Wir wollen uns auf jeden Fall am Ende der Saison im oberen Teil der Tabelle wiederfinden. Es ist kein konkretes Ziel gesetzt, wir wollen einfach attraktiven Handball spielen.

Konnte der VfL denn während der Winterpause ein paar Testspiele bestreiten?

Wir hätten gerne, es hat aber nicht geklappt, da die Mannschaft, gegen die wir gerne gespielt hätten, Winterpause gemacht hat. Wir haben die drei Wochen durchtrainiert.

Und wo lagen da die Schwerpunkte?

Auf der Schnelligkeit. Wir müssen schließlich den Winterspeck wieder abtrainieren. Also haben wir viel Lauftraining gemacht und dabei auf Geschwindigkeit gesetzt.

Als leidenschaftlicher Handballer werden Sie doch sicher auch die Spiele bei der EM in Dänemark verfolgen. Wer holt denn diesmal den Titel?

Mein Favorit ist Titelverteidiger Dänemark.

Interview: Marla Fuhs



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