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25:26 – VfL Hameln patzt in Vorsfelde / Glatz überzeugt trotz Rot

Koß angefressen: „Selbst schuld“

Handball (jko). Das hatten sie sich beim VfL Hameln ganz anders vorgestellt. Nach intensiver Vorbereitung sollte ein guter Start in die Oberliga-Saison gelingen. Nach spannenden und intensiven 60 Minuten beim Titel-Mitfavoriten MTV Vorsfelde war das Vorhaben Makulatur und der VfL trat mit einer bitteren 25:26 (11:12)-Niederlage die Heimreise an.

veröffentlicht am 04.09.2011 um 20:07 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

Handball (jko). Das hatten sie sich beim VfL Hameln ganz anders vorgestellt. Nach intensiver Vorbereitung sollte ein guter Start in die Oberliga-Saison gelingen. Nach spannenden und intensiven 60 Minuten beim Titel-Mitfavoriten MTV Vorsfelde war das Vorhaben Makulatur und der VfL trat mit einer bitteren 25:26 (11:12)-Niederlage die Heimreise an. Dabei waren die Punkte eigentlich schon in der Tasche, führten Heiko Heemann und Co. doch während der gesamten zweiten Halbzeit und selbst vier Minuten vor dem Ende noch mit 25:23. Unglaublich, dass man am Ende mit leeren Händen in der Halle stand. Entsprechend angefressen war Trainer Sönke Koß: „Wir sind selbst schuld. Den Vorsprung muss man über die Bühne bringen, aber wir kassieren dumme Zeitstrafen und sind unkonzentriert. Als ob wir Angst vor dem Gewinnen hatten.“ Vorsfeldes Trainer Mike Knobbe konnte den Sieg seiner Schützlinge selbst kaum fassen. „Hameln hat sich hier selbst geschlagen. Das war glücklich für uns. Ich wäre mit einem Punkt zufrieden gewesen.“ In der hitzigen Schlussphase bewahrten die Hausherren einfach mehr Ruhe, während Hameln in den letzten vier Minuten völlig den Kopf verlor und sich durch Hinausstellungen selbst dezimierte. Heiko Heemann, der ebenso wie Oliver Glatz nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte sah, eine Zeitstrafe gegen Trainer Koß sowie noch eine Hinausstellung gegen David-Niclas Emmel sorgten für reichlich Diskussionsstoff. Gute Noten beim VfL verdienten sich Kapitän Oliver Glatz und Torwart Frank Rosenthal.

VfL: Rosenthal, Kinne; Jannis Pille (6), Glatz (5), Heemann (4), Wood (3), Höltje (3/3), Kanngießer (2), Hylmar (1), Engelhard (1), Emmel, Künzler, Henke, Jasper Pille.



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