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Torwart überragt beim Hamelner 30:25-Sieg / Glatz führt Regie

Kinne hext vier Siebenmeter weg

Handball (jko). Endlich einmal wieder eine überzeugende Vorstellung des VfL Hameln. In der mit rund 200 Zuschauern nur sehr spärlich besetzten Halle Nord gelang dem Oberligisten ein souveräner 30:25 (17:10)-Sieg gegen die SG Hohnhorst/Haste.

veröffentlicht am 20.03.2011 um 20:23 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:21 Uhr

Handball (jko). Endlich einmal wieder eine überzeugende Vorstellung des VfL Hameln. In der mit rund 200 Zuschauern nur sehr spärlich besetzten Halle Nord gelang dem Oberligisten ein souveräner 30:25 (17:10)-Sieg gegen die SG Hohnhorst/Haste. Ein klug Regie führender Oliver Glatz, eine insgesamt starke Abwehrleistung sowie ein überragender Torhüter Andreas Kinne, der sein Tor geradezu zunagelte und auch vier Siebenmeter entschärfte, waren die Garanten für den Erfolg. „In den ersten 30 Minuten haben die Jungs toll gespielt. Das war prima anzusehen“, strahlte Trainer Hajo Wulff, der nach der Pause aber wieder einige Nachlässigkeiten beobachten durfte.

Von Beginn an setzte der VfL auf eine offensive 3:2:1-Abwehrformation und brachte die SG Hohnhorst/Haste damit aus dem Konzept. Vorne hatte Oliver Glatz den Taktstock in der Hand und setzte seine Nebenleute immer wieder gekonnt in Szene. Insbesondere Jannis Pille und Kreisläufer Heiko Heemann profitierten von den Anspielen des Kapitäns und zeigten sich in Torlaune. „Das war herausragend“, lobte der Trainer. Die Hamelner legten schnell eine 6:2-Führung vor und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte der VfL gleich auf 18:10, ließ dann aber die Zügel etwas schleifen.

Die Schaumburger, wo Phillip Daseking und Tim Kirchmann (je 6) erfolgreichste Werfer waren, verkürzten zwischenzeitlich auf 23:20 (45.). Doch die Freude währte nicht lange, denn VfL legte wieder ein paar Kohlen drauf.

VfL Hameln: Jannis Pille (8), Heemann (6), Glatz (4), Wood (4/3), Schubert, Hylmar, Emmel (jeweils 2), Höltje (2/1).

Auch der geht nicht rein: Torhüter Andreas Kinne vom VfL Hameln entschärft einen Strafwurf von Fabian Dönitz.

Foto: nls



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