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Handball: Oberliga-Auftakt für HO-Handball und Rohrsen

Keine roten Rosen für Käber

HAMELN. Rote Rosen dürfte es für Frank Käber, den neuen Trainer der HO-Handballerinnen bei seiner Oberliga-Premiere in der Hessisch Oldendorfer Sporthalle am Rosenbusch wohl kaum regnen. Denn zum Auftakt kommt mit dem HSC Hannover (Sa., 17 Uhr) gleich der Vizemeister der vergangenen Saison.

veröffentlicht am 31.08.2018 um 17:28 Uhr

Mit einer gehörigen Portion Optimismus starten die HO-Handballerinnen gegen den HSC Hannover in die Oberliga-Saison. Foto: kf
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Von einem Auftaktsieg in der Oberliga träumt deshalb beim Aufsteiger, der mit Sophia Nagel (HSG Schaumburg-Nord) nur eine neue Spielerin in seinem 13-köpfigen Kader hat, auch niemand. Immerhin hat mit Viola Pallas eine Leistungsträgerinnen die Meistermannschaft der HSG verlassen. Frank Käber bleibt also auf dem Teppich: „Ich habe hier ein Projekt übernommen, bei dem man als Trainer gefordert ist, und das nur gemeinsam mit der Mannschaft funktioniert. Die hat Potenzial, aber die Oberliga ist auch ein Haifisch-Becken mit vielen starken Vereinen.“ HO-Handball geht auf jeden Fall unbefangen ins erste Oberliga-Jahr. Aber auch mit Defiziten, denn erst Anfang August lief Käbers Trainingsprogramm an: „Da kann man am ersten Spieltag natürlich nicht schon da stehen, wo man eigentlich hin will.“ Dass es eine schwere Saison für das wohl jüngste Team der Liga wird, weiß auch Teamchef Jürgen Huch: „Wir halten an unserem Konzept fest. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, werden wir konsequent fortsetzen. Da wäre auch ein Abstieg kein Beinbruch. Wir setzen weiter auf den eigenen Nachwuchs und werden keine fertigen Spielererinnen holen. Das war auch der Grund, warum wir uns von Mike Bezdicek, der weitere Verstärkungen gefordert hat und nicht auf den eigenen Nachwuchs setzen wollte, getrennt haben.“

Wesentlich entspannter geht der MTV Rohrsen ins neue Spieljahr. Der darf sich (So., 17 Uhr) gleich auf ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg freuen. Und das mit einem komfortabel bestückten Kader um Rückraumspielerin Celina Männich. Mit Carina Wolf, Carina Neumann, Paula Abel und Rückkehrerin Nele Biester muss man sich im Hohen Feld an vier neue Gesichter gewöhnen. Aber Trainer Carem Griese freut sich auch, dass Kirsten Bormann und Cathrin Trant wieder fit sind: „Das sind für mich zwei gefühlte Neuzugänge.“ Doch mit Janika Kohnke-Zander, Tara Wissmann und Saskia Parpart stehen aber weiterhin drei Spielerinnen auf der Ausfallliste. Gegen Wolfsburg geht dennoch ein gut vorbereitetes Team aufs Feld, das sich schon in den Testspielen gegen die Drittligisten Minden-Nord, Blomberg II und Hildesheim bestens präsentierte.



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